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Orgelmatinee
Christian von Blohn gestaltet die Orgelmatinee

St. Ingbert. Die nächste Orgelmatinee in der St. Ingberter Hildegardkirche findet an diesem Sonntag, 4. November, statt und beginnt wie gewöhnlich um 11 Uhr nach dem Gottesdienst. Christian von Blohn präsentiert ein Programm mit romantischer Orgelmusik. red

Zu Beginn erklingt die Ouverture zum Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn, die Christian von Blohn in einer eigenen Bearbeitung spielt. Der „Paulus“ ist das erste große Oratorium von Mendelssohn, neben den Oratorien „Christus“ und „Elias“. Das musikalische Thema der Paulus-Ouverture bildet der Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Die „Symphonie gothique“ op. 70 ist eine der beiden Spätsymphonien von Charles Marie Widor, die sich im Charakter sehr von den früheren Orgelsymphonien unterscheiden. Sie sind von einem eher gedämpften, spirituellen Charakter geprägt, unter Verwendung gregorianischer Themen. Zu hören ist auch der zweite Satz „Andante Sostenuto“. Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“ von Franz Liszt ist eines seiner wenigen Orgelwerke, aber das umfangreichste. Die Form der Fantasie ist eine groß angelegte Sonatenhauptsatzform, der eine Fuge folgt. Die zugrunde liegende Choralmelodie entstammt der Oper „Le Prophète“ von Meyerbeer. Dieses Orgelwerk hat auch die nachfolgenden Orgelsymphoniker wie César Franck und Charles Marie Widor inspiriert.


Der Eintritt zur Matinee ist wie immer frei, Spenden zur Erhaltung der Orgel der Hildegardskirche sind willkommen.