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Orchesterleiter dirigiert mit dem Zauberstab

Gut besucht war das Frühlingskonzert des Leibniz-Gymnasiums. Foto: Friedhelm Hirtz
Gut besucht war das Frühlingskonzert des Leibniz-Gymnasiums. Foto: Friedhelm Hirtz FOTO: Friedhelm Hirtz
St Ingbert. Harry Potter war ein musikalisches Thema beim Frühlingskonzert des Leibniz-Gymnasiums. Das Schulorchester hatte drei Auftritte. red

Schulleiter Erik Brill war sichtlich erfreut, dass er zum Frühlingskonzert des Leibniz-Gymnasiums so viele Gäste in der gut gefüllten Mehrzweckhalle der Schule begrüßen konnte, unter ihnen - neben den stolzen Angehörigen der Akteure - auch Staatssekretär Ulli Meyer und viele ehemalige Kollegen.


Ihnen allen wurde vom Schulorchester unter der Leitung von Daniel Paul, den Leibniz-Kids (Leitung: Judith Braun-Gräff) und der Leibniz-Vocal-Group (Leitung: Timo Uhrig) sowie vielen Solisten ein vielfältiges musikalisches Programm geboten. Den Anfang machte das Schulorchester, das danach noch zwei weitere Auftritte im Programm hatte. Dabei dürften sich vor allem die jugendlichen Zuhörer über ein Stück aus den "Harry-Potter"-Filmen gefreute haben - und über die Tatsache, dass der Dirigent an dieser Stelle mit dem "Zauberstab" dirigierte. Für den zauberhaften Klang sorgten dann die Musiker selbst. Die neun Sängerinnen der Leibniz-Vocal-Group verursachten unter anderem mit "Gabriellas Song" aus dem Film "Wie im Himmel" Gänsehaut bei den Zuhörern und präsentierten auch bei den anderen Beiträgen ihre glockenhellen Stimmen und ihr großes stimmliches Spektrum.

Die vielen Solisten - Nicolas Edelmann, Sarah Luxenburger, Liv Geerdts, Diana-Maria Schloss, Frederick Heim und Leopold Weinand - zeigten ihr Können ebenso wie die Musikklasse 7c, die Szenen und Songs aus dem Musical "Die Rache der Igel" mit Kraft und Temperament darbot. Instrumentalisten und Choristen der 7c erfreuten das Publikum mit einem Stück aus "Peer Gynt" und dem berühmten Simon and Garfunkel-Song "Sound of Silence". Die Leibniz-Kids brachten Lieder zu Gehör, mit denen sie sich beim Chorwettbewerb mehr als verdient den zweiten Platz ersungen haben. Mit ihrem zweiten Beitrag entließen sie dann auch am Schluss die Gäste mit dem einfühlsam gesungenen Brahms-Lied "Guten Abend, gute Nacht".



Kein Wunder, dass viele Konzertbesucher gerne einen kleinen Obolus in der von Kunstlehrerin Anja Quarz entworfenen Spendenbox hinterließen, die einem frühlingsbunten Miniaturflügel nachgebildet war.