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OB Wagner zum Haushalt
OB kündigt Infos zum Haushaltsplan an

Oberbürgermeister Hans Wagner.
Oberbürgermeister Hans Wagner. FOTO: Michael Haßdenteufel/Stadt St. Ingbert / Michael Hassdenteufel
St. Ingbert. Das städtische Zahlenwerk für 2019/2020 soll St. Ingberter Bürgern erläutert werden. Termin noch offen. red

Oberbürgermeister Hans Wagner hat gegenüber der SZ eine Bürger-Informationsveranstaltung angekündigt, in der die Verwaltung in Kürze den Entwurf für den städtischen Doppelhaushalt vorstellen wird. Der Haushaltsplanentwurf, den die Stadtverwaltung vorgelegt habe, sei aber keine leichte Kost, „selbst für hartgesottene Ratsmitglieder“. Dennoch müssten sich die Fraktionen durch das 700 Seiten starke städtische Zahlenwerk durchkämpfen, das am 29. November öffentlich beraten wird – und „das bis dahin noch der Nichtöffentlichkeit unterliegt“.


Vorweg deutete Hans Wagner aber einige künftige Haushaltspositionen an, mit denen die Stadt wichtige Weichen für die Zukunft St. Ingberts stelle. So seien Investitionen in den Umbau des Lehrschwimmbeckens in der Südschule im städtischen Haushaltsentwurf vorgesehen, ebenso ein hoher Betrag zur Ertüchtigung der Ludwigschule, die damit Ersatzquartier für die Schüler der Rischbachschule werden könne, während diese saniert wird. Die Stadt wird dem Rat zudem vorschlagen, weiter in den Ausbau des ehemaligen Gefängnisses zu investieren, um dort die mittlerweile professionalisierte Musikschule unterzubringen. Weitere Investitionen stünden an für das Schüler-Forschungszentrum, für das Oberwürzbacher Dorfgemeinschaftshaus und für die St. Ingberter Kindergärten.

Darüber hinaus bezieht der Oberbürgermeister Stellung zu einer Kolumne in der SZ, die sich mit dem städtischen Haushalt befasst hat. „Ich bin angetreten, um für Transparenz zu sorgen. Die Ratsmitglieder haben nun einen lückenlosen Überblick über das, was die Verwaltung in den kommenden zwei Jahren in St. Ingbert bewegen wird. Ich bin gespannt auf die Ideen, gemeinsam mit der Verwaltung um unserer Stadt Zukunft zu geben“, erklärt Hans Wagner.