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SPD
SPD will die eigenständige Entwicklung der Ortsteile wahren

 Neujahrsempfang der Oberwürzbacher SPD (von links): Sven Meier, Clemens Lindemann, Reinhold Wirtz, Alois Düthorn, Dunja Sauer, Marco Düthorn, Stefan Müller, Sabine Degel, Heinz Hambach und Jo Leinen.
Neujahrsempfang der Oberwürzbacher SPD (von links): Sven Meier, Clemens Lindemann, Reinhold Wirtz, Alois Düthorn, Dunja Sauer, Marco Düthorn, Stefan Müller, Sabine Degel, Heinz Hambach und Jo Leinen. FOTO: W. Götz
Oberwürzbach. Beim traditionellen Neujahrsempfang waren es einerseits die politischen Reden aber auch die musikalische Gestaltung durch den örtlichen Männergesangverein sowie durch die Orchestergemeinschaft „Musik verbindet“, die einen schwungvollen Start in das Wahljahr gaben. red

Der langjährige SPD-Europaabgeordnete Jo Leinen zog dabei ein deutlich positives Resümee der sozialdemokratischen Arbeit auf Landes- und auf Bundesebene.


Der Oberbürgermeisterkandidat der SPD St. Ingbert, Sven Meier, betonte in seiner Rede sein Eintreten für ein modernes, sicheres und soziales St. Ingbert. In Tradition und in Fortsetzung der Arbeit des ehemaligen SPD-Oberbürgermeisters Winfried Brandenburg zeigte er dabei seine Ziele für St. Ingbert und die Ortsteile anschaulich auf. „Die Ortsteile müssen in ihrer Eigenständigkeit bewahrt und für die Zukunft weiterentwickelt werden“, so Sven Meier, „entsprechende Investitionen haben wir für Oberwürzbach im städtischen Haushalt 2019/2020 mit den Stimmen der SPD-Fraktion beschlossen.“

Dies bestätigte die Oberwürzbacher Ortsvereinsvorsitzende. Das Dorfgemeinschaftshaus sei seit Juli 2018 im Bau mit großzügiger finanzieller Unterstützung aus dem saarländischen Umwelt- und Innenministerium. Ergänzende finanzielle Mittel zur Fertigstellung dieser geplanten Baumaßnahme und zur Ausstattung des Dorfgemeinschaftshauses seien im Stadtrat beschlossen. Ebenso seien im städtischen Haushalt erforderliche Finanzmittel eingestellt für den notwendigen An- und Umbau am Feuerwehrgerätehaus in Oberwürzbach. Des Weiteren begrüßen die Oberwürzbacher Sozialdemokraten die Erweiterung der örtlichen Kita. Mit einem entsprechenden Anbau am bestehenden Gebäude sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, das Betreuungsangebot an die nachgefragten Bedarfe anzupassen. Sauer forderte, dass „alle Betroffene von Anfang an in die Planung und Umsetzung der Baumaßnahmen eingebunden werden.“ Die Sozialdemokratin zeigte dabei die Vorzüge der Oberwürzbacher Dorfgemeinschaft und der damit einhergehenden Infrastruktur auf. „Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir in Oberwürzbach viele Alltagsgeschäfte erledigen können und Orte haben, wo wir uns begegnen können. Das sind unsere Geschäfte und Betriebe, Kita und Schule, unsere Vereine, unsere Kirche, die Hilfsdienste, Ärzte, Zahnarzt, Apotheken und viele Anlaufstellen mehr. Diese Situation der lebendigen Dorfgemeinschaft zu erhalten sowie zukunftsorientiert und bedarfsgerecht mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln ist für die Oberwürzbacher Sozialdemokraten ein Herzensanliegen“, betonte Sauer. In diesem Zusammenhang dankte sie ausdrücklich allen ehrenamtlich Tätigen. Auch die Optimierung des Radwegeausbaus rund um Oberwürzbach gehöre zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung.



Eine unzulängliche Kommunikation kritisierte Sauer insbesondere bei den Einschränkungen der Öffnungszeiten der Leichenhalle. Dabei sei die ursprüngliche Umsetzung im November letzten Jahres unangekündigt und zunächst gänzlich ohne Beteiligung des Oberwürzbacher Ortsrates erfolgt. Nach entsprechender Beratung im örtlichen Rat gab es nunmehr eine Kompromisslösung der Verwaltung, die wiederum am Ortsrat vorbei veröffentlicht wurde. „Das ist kein wertschätzender Umgang miteinander und kein guter Kommunikationsstil“, monierte Sauer. Sie plädiert dafür die Informationsangebote für die Bürgerinnen und Bürger in Oberwürzbach auszubauen. Sehr positiv bewertete die Sozialdemokratin die zügige Umsetzung der Bitte der SPD Oberwürzbach zur Beschaffung neuer Stühle für die Oberwürzbacher Leichenhalle.