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Fußball
Neue große Spielgemeinschaft im Bliesgau?

GERSHEIM/RUBENHEIM. Im Bliestal steht eine neue Fußball-Spielgemeinschaft in den Startlöchern. Der aktuelle Landesligist SG Gersheim-Niedergailbach und Bezirksligist SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim wollen ab der kommenden Saison gemeinsame Sache machen. Geplant sind dann drei Mannschaften. Die Erste soll in der Landesliga spielen. Die Zweite geht ebenfalls aufstiegsberechtigt in der Bezirksliga Homburg an den Start – falls der SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim dort der Klassenverbleib gelingt. Und die Dritte soll nicht aufstiegsberechtigt in der Kreisliga B Homburg um Punkte kämpfen. Da bei der SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim die geplante Fusion zwischen dem TuS Rubenheim und der SG Herbitzheim-Bliesdalheim noch nicht über die Bühne ist, muss zunächst einmal in sämtlichen beteiligten Vereinen die Zustimmung der Mitglieder eingeholt werden. Von Stefan Holzhauser

„Es ist einfach so, dass sowohl in Gersheim als auch bei uns das Aufstellen besonders der Zweiten immer schwieriger wird. Von daher macht es Sinn, sich gemeinsam ins Boot zu setzen. Welchen Namen die neue Spielgemeinschaft tragen wird und wer die einzelnen Mannschaften trainiert, geben wir noch bekannt“, erklärt der Spielausschuss-Vorsitzende der SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim, Nils Welsch.


Derzeit belegt seine Mannschaft in der Bezirksliga den vorletzten Tabellenplatz. Am Sonntag ist um 15 Uhr auf dem Hartplatz in Herbitzheim der souveräne Spitzenreiter FC Bierbach zu Gast. „Klar, wir sind haushoher Außenseiter. Was aber im Fußball alles möglich ist, hat das Hinspiel gezeigt“, meint Welsch. Dabei verlor die SG während der Bierbacher Kerb in allerletzter Sekunde trotz einiger fehlender Stammspieler knapp mit 2:3. „An diese Leistung müssen wir am Sonntag anknüpfen. Dann können wir Bierbach erneut ärgern“, betont Welsch.