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Ortsrat St. Ingbert-Mitte
Neue Geräte für St. Ingberts Spielplätze

Der Ortsrat bei der Begehung des Spielplatzes Hobels vor dem Kletterturm, der bald erneuert wird.
Der Ortsrat bei der Begehung des Spielplatzes Hobels vor dem Kletterturm, der bald erneuert wird. FOTO: Selina Summer
St. Ingbert. Der schon lange dachlose Kletterturm auf dem Spielplatz Hobels soll für rund 21 000 Euro erneuert werden.

Den Spielplatz am Hobels gibt es schon viele Jahrzehnte. Eigentlich war das Gelände für eine Grundschule gedacht, zu der Umsetzung dieses Planes kam es jedoch nie. Weil die Grundschule niemals kam, profitieren die Kinder von dem weitläufigen Bereich mit anschließendem Bolzplatz. Bei den Familien ist die Anlage sehr beliebt. Das sieht man auch den Spielgeräten inzwischen an.


Schon im März beschloss der Ortsrat, dass es an der Zeit ist, hier Neuerungen anzuschaffen. Alle Spielplätze sollten begutachtet und erhöhte Mittel für sie eingesetzt werden, sagte Ortsvorsteher Ulli Meyer bei der Ortsbegehung des Ortsrates am Mittwochabend. Insgesamt 100 000 Euro stehen zur Erneuerungen der Spielplätze der Stadt St. Ingbert zur Verfügung. Für den Nachfolger des schon lange dachlosen Kletterturms vom Spielplatz Hobels sind aktuell rund 21 000 Euro eingeplant. Darin enthalten sei nicht nur das Spielgerät selbst, sondern auch die Montage, erklärte Christian Lambert von der Stadtverwaltung St. Ingbert.

In Sachen Spielmöglichkeiten wird das neue Modell dem alten weitestgehend gleichen und soll zeitnah aufgestellt werden. Bei der Neuanschaffung der Geräte wird in Zukunft besonders darauf geachtet, dass defekte Einzelteile bei Bedarf problemlos von Schreinern ausgetauscht werden können. Außerdem sollen sie nicht mehr mit reinen Holzfüßen im Erdreich verankert, sondern mit einem schützenden Metallschuh versehen werden, um den Verschleiß, etwa durch die Witterung, und ähnliches zu verringern.



Der Fokus liegt hier wie auch bei den anderen Anlagen der Stadt auf den ausgefallenen Großgeräten. Außerdem strebe man eine Sandreinigung an. Die Behandlung des Fallschutzes mit den entsprechenden Spezialmaschinen ist wesentlich kostengünstiger und schonender als ein kompletter Austausch, so Lambert. Insgesamt drei bis vier Mal könne der Sand auf diese Weise behandelt werden.

Auf dem Spielplatz Hobels ist zudem die Pflanzung zweier Bäume als Schattenspender in Planung. Sie sollen im Herbst ihren Platz unweit des Kletterturms einnehmen. Des weiteren steht eine neue Schicht Erde für den steinigen Boden des Bolzplatzes auf der Liste der geplanten Maßnahmen.