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Laufsport
Andrang beim Nachtwächterlauf

Der Nachtwächterlauf am morgigen Samstagabend in Ottweiler verspricht wie im vergangenen Jahr wieder viel Spaß in schönen Kostümen.
Der Nachtwächterlauf am morgigen Samstagabend in Ottweiler verspricht wie im vergangenen Jahr wieder viel Spaß in schönen Kostümen. FOTO: Peter Franz
Saarpfalz-Kreis/Ottweiler . Über 550 Meldungen sind bereits für die Veranstaltung am Samstagabend eingegangen. Von Lucas Jost

551 Laufbegeisterte haben sich bereits angekündigt, am Samstag bei der 14. Austragung des Nachtwächerlaufs in Ottweiler an den Start zu gehen. Damit verzeichnet der TV Ottweiler, der gemeinsam mit der Stadt Ottweiler den Lauf veranstaltet, schon vorab einen so großen Andrang, dass selbst die 607 Teilnehmer aus dem Vorjahr noch übertroffen werden können. Für viele Teilnehmer ist es die Stimmung, die die Veranstaltung so attraktiv macht. Der Start über die fünf und die zehn Kilometer lange Strecke erfolgt gleichzeitig um 17.30 Uhr – bei Dunkelheit.


Von der Nähe des Schlosstheaters geht es auf eine rund 2,5 Kilometer lange Schleife, die insgesamt zwei oder vier Mal umrundet werden muss. Für die Ausleuchtung und das besondere Extra sorgen neben den Straßenlaternen über 100 Fackelträger. Auch, wenn witterungs- und temperaturbedingt keine Höchst- und Bestleistungen zu erwarten sind, finden sich gleichermaßen Hobby- wie Leistungssportler im Teilnehmerfeld wieder. Unter anderem gemeldet sind

Vorjahressieger Tobias Blum, der dieses Jahr den Köln-Marathon für sich entscheiden konnte und sein Pendant bei den Damen, Katharina Rausch (LA Team Saar). Auch weitere, bekannte saarländische Top-Athleten finden sich in den Meldelisten: Unter anderem dabei sind der Sieger von 2016, Sammy Schu (LTF Marpingen), der Siebte des Köln-Marathons, Alexander Bock (LC Rehlingen) und die deutsche Senioren-Meisterin über 1500 Meter, Martina Schumacher (LC Rehlingen).



Vergangenes Jahr konnte Tobias Blum mit einer Zeit von 32:21,8 Minuten sieben Sekunden Vorsprung vor Marc Trautmann (DJK-SG St. Ingbert, 32:28,5) ins Ziel bringen. Bei den Damen siegte Rausch in 38:20,9 Minuten vor Schumacher (39:39,0). Die Streckenrekorde stehen bei den Herren bei 31:12,7 Minuten, aufgestellt von Heiko Baier (LG Braunschweig) am 14.12.2013. Bei den Damen war bisher Rebecca Robisch (LG Stadtwerke München) am 19. März 2011 in 35:54,5 Minuten am schnellsten über die zehn Kilometer. Nachmeldungen vor Ort sind bis eine Stunde vor Wettkampfbeginn möglich