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Nabu sucht Lebensretter für heimische Amphibien

Rohrbach. In Rohrbach sind in dieser Jahreszeit wieder viele Kröten, Frösche und Molche unterwegs zum Glashütter Weiher. Der Nabu St. Ingbert will mit Helfern verhindern, dass sie von Autos überfahren werden. bea

. Amphibien , diese urtümlichen Lebewesen zwischen Land und Wasser sind die älteste Klasse der Landwirbeltiere. Sie werden im Wasser geboren und wandern, nachdem sie verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen haben, an Land. Die bei uns am weitesten verbreitete Art ist die Erdkröte oder Bufo bufo, wie ihr wissenschaftlicher Name lautet. Seit die Mitarbeiter der Stadtverwaltung den Krötenzaun entlang des Weges zum Glashütter Weiher aufgebaut haben, sammeln die Aktiven des Nabu St. Ingbert jeden Morgen und Abend die Tiere auf, die in die am Zaun aufgestellten Eimer gefallen sind und tragen sie sicher über die Straße. Dabei lässt sich sehr viel lernen über die Entwicklung und den Lebensraum der Amphibien . Fadenmolche, Bergmolche, Gras- und Springfrösche, aber vor allem Erdkröten wandern nun in großen Mengen in Richtung Glashütter Weiher, um dort abzulaichen. Damit sie nicht von den Autos, die die Straße entlang des Rohrbacher Weihers befahren, überfahren werden, landen sie bei ihrer Wanderung in den eingegrabenen Eimern. Die Helfer bestimmen die Tiere, zählen sie und tragen sie in den Weiher. Auf der bundesweiten Website www.amphibienschutz.de werden die Funde dann zentral gemeldet, damit ein umfassendes Bild der Amphibienvorkommen entsteht. Da die Lurche in der Regel nachtaktiv sind, um sich vor Feinden zu schützen und das Austrocknen ihrer Haut zu verhindern, ist für Autofahrer besondere Vorsicht in den Abend- und Nachtstunden geboten.

Wer mithelfen möchte, kann an einer Einführung teilnehmen, die am Samstagmorgen ab neun Uhr an der Fischerhütte am Glashütter Weiher beginnt. Einmalhandschuhe und ein Eimer sowie ein Fotoapparat sind hilfreich. Interessierte können sich auch direkt beim Nabu, Tel. (0 68 94) 5 90 80 08, melden.