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Musik beeinflusst ihre Arbeiten

Malerin Astrid Woll-Herrmann und Klinikdirektor Bernhard Schick vor einem Bild der Ausstellung. Foto: Schütz/UKS
Malerin Astrid Woll-Herrmann und Klinikdirektor Bernhard Schick vor einem Bild der Ausstellung. Foto: Schütz/UKS FOTO: Schütz/UKS
Homburg/St Ingbert. Sie bezeichnet ihre Arbeiten als gemalten Jazz: Noch bis einschließlich kommenden Sonntag stellt die St. Ingberter Malerin Astrid Woll-Herrmann ihre Gemälde im Atrium der Klinik für Hals, Nasen- und Ohrenheilkunde am Uniklinikum des Saarlandes in Homburg aus. bea

Die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg zeigt noch bis zum 3. August Gemälde von Astrid Woll-Herrmann. Patienten, Mitarbeiter und Interessierte sind dazu eingeladen, die Kunstausstellung im Atrium von Gebäude 6 (1. OG) zu besuchen. "Farben sind wie Töne - meine Bilder sind durchkomponiert wie Lieder", erklärt die St. Ingberter Malerin Astrid Woll-Herrmann. Sie arbeitet in der Mittelstadt in ihrem eigenen Atelier, ist unter anderem Mit-Veranstalterin der Ausstellungen "Kunst am Beckerturm".

Musik habe einen großen Einfluss auf ihre Arbeit, im Atelier laufe diese durchgehend. Ihre Bilder umschreibt die Künstlerin als "gemalten Jazz " und verrät damit auch ihren musikalischen Haupteinfluss. Betrachtet man ihre Kunstwerke im Atrium der HNO-Klinik, offenbart sich dieser Entstehungsansatz in den fertigen Bildern: Jedes einzelne ist harmonisch und in sich stimmig. Aber auch die Gesamtheit der Ausstellung - von der Künstlerin mit dem Titel "Bilderbogen" versehen - ist harmonisch. "Ich habe wirklich lange an der Ausstellung getüftelt", schmunzelt die Malerin, "so lange, bis auch diese Gesamtkomposition stimmig war." "Die Ausstellung schlägt hohe Wellen", berichtet Klinikdirektor Professor Bernhard Schick. Es habe sehr viele begeisterte Rückmeldungen zu den Bildern von Astrid Woll-Herrmann gegeben. "Ich weiß von Menschen, die eine halbe Stunde lang ein einziges Bild bestaunt haben", freut sich der Mediziner. Der Direktor der HNO-Klinik bietet regionalen Künstlern in seinen Räumen regelmäßig ein Forum, um ihre Werke zu präsentieren. Er schafft dadurch einen Mehrwert sowohl für die Patienten und deren Besucher als auch für die Mitarbeiter.

Mit ihren überwiegend großformatigen Bildern bietet Woll-Herrmann einen Überblick über ihr künstlerisches Schaffen der vergangenen 20 Jahre. Die Kunstwerke sind mit unterschiedlichen Maltechniken umgesetzt und wissen allesamt zu überzeugen.

Trotz des großen Entstehungszeitraumes tragen alle Werke den charakteristischen Zug der Künstlerin. Ihre Begeisterung, ihr Engagement und ihr Gefühl für Kompositionen sind in jedem ihrer Gemälde präsent.

Die Homburger HNO-Klinik hält an ihrem bewährten Konzept fest und hat bereits den nächsten Künstler gewonnen: Ab Mitte August präsentiert der Maler Oswald Klaus seine Bilder im Atrium der Klinik.