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Mit neuem Elan ins neue Jahr

Der Einsatz von Saints-Spieler Alexander Kuball zum Jahresstart ist noch unklar. Die St. Ingberter empfangen am Sonntag mit dem Zweiten TG Nieder-Ingelheim einen harten Brocken. Foto: a. Solbach
Der Einsatz von Saints-Spieler Alexander Kuball zum Jahresstart ist noch unklar. Die St. Ingberter empfangen am Sonntag mit dem Zweiten TG Nieder-Ingelheim einen harten Brocken. Foto: a. Solbach
St. Ingbert. Nach der sechswöchigen Spielpause geht es für die Oberliga-Basketballer des TV St. Ingbert an diesem Sonntag, 18 Uhr, in der Kreissporthalle Wallerfeld weiter im Kampf gegen den Abstieg Von SZ-Mitarbeiterin Julia Franz

St. Ingbert. Nach der sechswöchigen Spielpause geht es für die Oberliga-Basketballer des TV St. Ingbert an diesem Sonntag, 18 Uhr, in der Kreissporthalle Wallerfeld weiter im Kampf gegen den Abstieg. Eine Pause, die nach dem Saisonstart im September und den ernüchternden folgenden Wochen auch bitter nötig war für die Schützlinge der ungarischen Trainerin Zsuzsanna "Schuscha" Boksay.



Nach 13 Spieltagen stehen die Saints noch sieglos auf Platz zwölf (null Punkte) im Tabellenkeller hinter den BBF Dillingen (sechs Punkte, Platz elf) und dem TuS Ensdorf (acht Punkte, Platz zehn). Mit der starken TG Nieder-Ingelheim empfangen die Saints nun am Sonntag im dritten Rückrundenspiel ausgerechnet den Tabellenzweiten. Gleich ein echter Härtetest zum Jahresauftakt, da die TG um den ehemaligen Zweitliga-Spieler Enno Wittstock bis jetzt erst zwei knappe Niederlagen gegen den Dritten TVG Baskets Trier (60:61) und den Spitzenreiter SG Dürkheim/BI Speyer II (59:70) einstecken musste. Das Hinspiel am dritten Spieltag verloren die Saints mit 77:46 vor vier Monaten dagegen mehr als deutlich.

"Die Pause hat uns allen ganz gut getan. Wir haben etwas Abstand zum Basketball gefunden, so dass im neuen Jahr auch ein neuer Elan aufkommt. Ingelheim ist klarer Favorit. Herschenken werden wir jedoch nichts", erklärt Center Patrick Langner entschlossen. Er ergänzt: "Unser Training haben wir etwas umgestaltet. Wir konnten unserer Trainerin mitteilen, dass wir vielleicht nicht ganz so professionell sind, wie sie es gegebenenfalls nicht vermutete, aber vielleicht erwartete. Wir haben uns auch damit abgefunden, dass wir zu einem der ältesten Teams der Liga zählen und die meisten berufsbedingt nicht so viel Zeit mitbringen können."

Abstiegsplätze noch unklar

Auch verletzungsbedingt herrscht momentan ein Auf und Ab. Roberto Guckelmus hat sich einen Muskelfaserriss im Unterbauch zugezogen, musste sogar operiert werden und wird wohl die nächsten vier bis fünf Wochen ausfallen. Auch der Einsatz von Alexander Kuball (Zerrung) und Matthew Stoltz ist noch nicht sicher. Schlechte Voraussetzungen, um dem möglichen Abstieg in die Landesliga effektiv entgegen zu wirken, insgesamt neun Spiele bleiben den St. Ingbertern dazu noch.

"Die Abstiegsplätze sind noch nicht klar. Das steht im Zweifel auch erst im Mai oder Juni fest. In der Regel steigen einer oder zwei ab, meistens zwei, die letzten Jahre sogar drei bis fünf. Es ist fast davon auszugehen, dass wir in der nächsten Saison in der Landesliga antreten werden, aber es ist noch nicht aller Tage Abend", weiß auch Abteilungsleiter Stefan Bier, dass es langsam aber sicher mehr als eng wird.