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Mit fantastischem Bluegrass-Soundtrack

St Ingbert. Volles Programm für Kino-Freaks am Wochenende in der St. Ingberter Kinowerkstatt: „Leon lügt“ tritt gegen „Omas Ding“ an. Der Regisseur Jörn Michaely aus Rohrbach und sein Team werden anwesend sein. bea

Freitag, 13. März, Ort: Kinowerkstatt St. Ingbert , Zeit: 19 Uhr! "Es ist vielleicht das spannendste Ereignis der Kinogeschichte." - so Jungfilmer Jörn Michaely aus Rohrbach auf Facebook : "Leon lügt" tritt heute Abend gegen den Jüngsten von Jörn Michaely, "Omas Ding", an. Wer wird die Gunst des Publikums für sich entscheiden? Der Regisseur und sein Team werden anwesend sein und Fragen beantworten. Wir erinnern uns: "Leon lügt" von Jörn Michaely hatte Premiere in der Kurzfilmreihe beim diesjährigen Max-Ophüls-Festival, nicht als Film eines Studenten, sondern eines Praktikanten der Filmhochschule Ludwigsburg und machte Schlagzeilen. Die Hauptperson Leon hat keine Lust darauf, sich mit seiner Umgebung auseinander zu setzen, weder mit der Freundin, noch mit dem Vater, geschweige denn mit sich selbst und seinen beruflichen Perspektiven. Der jugendliche Held flüchtet sich in die Lüge. Doch bei aller Tragik ist Leon ein liebenswerter Taugenichts, der das Publikum zum Lachen bringt. Im Anschluss läuft heute Abend um 20 Uhr "The Broken Circle Breakdown" mit einem fantastischen Bluegrass-Soundtrack, der zweite Film in der kleinen belgischen Filmreihe der Kinowerkstatt. Der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Theaterstückes von Johan Heldenbergh, der im Film auch die Hauptrolle des Didier übernimmt. "Citizenfour" der Film über Edward Snowden (USA 2014) läuft weiter am Samstag, 14. März , um 18 Uhr und am Montag, 16. März, um 20 Uhr.

Urkomische Sozialsatire


Belgische Filme sind realistisch (und komisch), so auch der zweite Filme von Felix van Groeningen in der kleinen belgischen Filmreihe, die mit "Brasserie Romantiek" begonnen hat, mit dem Film mit dem vielversprechenden Titel "Die Beschissenheit der Dinge" (Belgien 2009) endet, eine urkomische wie deprimierende Sozialsatire um einen 13-Jährigen, der zwischen seinen nichtsnutzigen Alkoholiker-Onkeln und Vater aufwächst. Der Film wurde in Cannes mit dem Prix "Art et Essai" ausgezeichnet und läuft am Samstag, 14. März, um 20 Uhr in der Kinowerkstatt.

Das diesjährige internationale Jazzfestival findet in St. Ingbert vom 18. bis 22. März statt. Eine der auftretenden Musikerinnen ist Johanna Borchert, in deren Leben Fred Frith eine große Rolle gespielt hat. Die Kinowerkstatt zeigt am Sonntag, 15. März, in einer Sonntagsmatinée um 11 Uhr den Film "Step across the border" (CH/DE 1990, 90 Minuten) "...Die Regisseure Nicolas Humbert und Werner Penzel begleiteten Fred Frith auf seinen Reisen quer durch die Welt - immer auf der Suche nach Spielpartnern, nach neuen Klängen, neuen ästhetischen Impulsen. Im Anschluss an den Film wird gefrühstückt mit kleiner musikalischer Untermalung zum Auftakt, organisiert von Boris Henn. Das Jazzfestival wird mit einem weiteren Film begleitet: Jim Jarmuschs "Night on earth" (USA 1991). Die Musik und die Lieder stammen von Tom Waits - Kompositionen von Tom Waits singt auch die norwegische Sängerin Rebekka Bakken zusammen mit der Bigband des Hessischen Rundfunks am ersten Tag des Jazzfestivals. Als letzter Film der Nachlese der diesjährigen französischen Filmtage läuft noch einmal "Molière auf dem Fahrrad" am Sonntag, 15. März, um 18 Uhr in OmU-Fassung und am Montag um 18 Uhr in deutscher Fassung.

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