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Katholische Kindergärten
Mit der Aufgaben-Rallye durch St. Ingbert

Die Kindergartenkinder schmückten in der Alten Kirche ein Kreuz mit Materialien, die sie in der Gustav-Clauss-Anlage fanden.
Die Kindergartenkinder schmückten in der Alten Kirche ein Kreuz mit Materialien, die sie in der Gustav-Clauss-Anlage fanden. FOTO: Tanja Stolz
St. Ingbert. Schulanfänger mussten einige knifflige Fragen lösen und hatten dabei jede Menge Spaß. red

Im vergangenen Jahr hatten sich einige Erzieherinnen und die Schulanfänger 2017 aller sechs katholischen Kitas der Pfarrei Heiliger Ingobertus auf den Weg nach Speyer gemacht. Anlass war damals die 200-Jahrfeier des Bistums. Da dies eine schöne Aktion war und die Kinder sich auch untereinander schon ein bisschen kennenlernten, sollte es so etwas Ähnliches auch in diesem Jahr wieder geben.


Dazu kam es jetzt in St. Ingbert. Morgens trafen sich alle diesjährigen Schulanfänger der katholischen Kitas in der Gustav-Clauss-Anlage. Von dort aus sollten sie in der Stadt Aufgaben lösen. Im Anschluss an ein Frühstück und der Begrüßung durch Thomas Forthofer, dem pastoralen Begleiter im Dekanat Saarpfalz, ging es dann los.

Jede Kita startete an einem Punkt, der im Vorfeld zugeteilt wurde. Reihum sollten dann alle sechs Stationen und ihre Aufgaben bewerkstelligt werden. Diese waren unterschiedlichster Art. An der Kirche St. Josef mussten die Kinder die Treppenstufen hoch zum Hauptportal zählen. In der Alten Kirche ging es unter anderem um die Figuren im Altarbereich und ihre Bedeutung. Auch einen Blick von der Empore in den Kirchenraum durften die Kinder einmal erleben. Dann ging es ins Rathaus, wo die Kinder sich das Fenster im Kuppelsaal anschauen konnten, ehe sie ein Bild von Kirchenfenstern malen sollten. Eine Gruppe wurde sogar vom Oberbürgermeister begrüßt und durfte nacheinander Platz in seinem Stuhl nehmen.



Danach ging es zu einem religiösen Impuls zum Thema „Taufe im Jordan“ in die Kirche St. Hildegard. Im Anschluss gab es ein Puzzle zu lösen, dessen Bild – ein Engel – die Kinder dann auf dem Alten Friedhof suchen sollten. Die letzte Station bildete das Ausschmücken eines Holzkreuzes mit Naturmaterialien, die die Kinder in der Gustav-Clauss-Anlage finden konnte.

Dort traf man sich nach Abarbeitung aller Aufgaben nach drei Stunden zum gemeinsamen Mittagessen bei leckerem Büfett. Da konnten die Kinder sich auch ein bisschen ausruhen, ehe sie dann, wie bei einer Prozession, begleitend vom geschmückten Kreuz zurück in die Alte Kirche liefen. Dort feierten sie gemeinsam mit einigen Eltern und dem Gemeindereferenten Holger Weberbauer einen Gottesdienst, der diesen Tag abrundete.