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Kreiskrankenhaus
Meyer: Kooperation muss St. Ingberter Klinik nützen

St. Ingbert. „Bessere medizinische Versorgung für St. Ingbert, die Weiterentwicklung des Kreiskrankenhauses und ein Schutz gegen eine Abwicklung des Kreiskrankenhauses“ Dies sind für Ortsvorsteher Ulli Meyer die Anforderungen, die an die Kooperation zwischen dem Winterbergklinikum in Saarbrücken und dem Kreiskrankenhaus in St. Ingbert zu stellen sind. Eine Kooperation mit dem Winterbergklinikum ermögliche dem Kreiskrankenhaus sicherlich, die medizinische Leistung zu verbessern und wirtschaftlicher zu handeln. red

Dennoch dürfe man nicht die Augen davor verschließen, dass im Falle einer Kooperation mit dem wesentlich größeren Winterbergklinikum das Risiko besteht, dass St. Ingbert als kleinerer Partner mittelfristig ausblute, betont der Ortsvorsteher in einer Pressemitteilung. Wenn die Aussage ernst gemeint sei, die Kooperation sei auf Augenhöhe, müsse sich das auch in Rechten des Kreises in den Kooperationsverträgen widerspiegeln. Daher sei es geboten, dass der Saarpfalz-Kreis als Träger des Kreiskrankenhauses sich vertraglich Mitbestimmungsrechte sichere, um Veränderungen zu Lasten St. Ingberts zu verhindern. „Eine Abwicklung des Standorts St. Ingbert im Rahmen des Verbundes muss durch den Saarpfalz-Kreis verhindert werden können“ fordert Ulli Meyer. Zudem seien die Beschäftigten und die Gewerkschaften in diesen Prozess einzubinden.