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Schulturnhalle
Bühne der Alten Schulturnhalle in Hassel wird neu beleuchtet

Hassel. „Das ist ein Tagesordnungspunkt, der mich positiv überrascht hat“, meinte Markus Hauck (CDU) in der jüngsten Sitzung des Ortsrats Hassel. Der Ortsvorsteher konnte seine Freude, über das Thema, welches gleichsam ein „Dauerbrenner“ auf Tagungen des Hasseler Kommunalgremiums ist, nicht verheimlichen.

Endlich soll die Bühnenbeleuchtung in der Alten Schulturnhalle modernisiert werden. Er sei schon hilflos gewesen, weil er lange nichts von der Stadtverwaltung gehört habe, so Hauck weiter.


Wegen eines Antrages der CDU-Ortsratsfraktion habe er die Stadtverwaltung angeschrieben und – zu seiner völligen Überraschung – umgehend grünes Licht für die Investition erhalten. Zwischenzeitlich hat auch ein Ortstermin in der Halle stattgefunden, berichtete Hauck. Dabei haben sich zwei Varianten herauskristallisiert: Eine mit einer Vierpunkt-Traverse von Wand zu Wand. Dabei handelt es sich um ein kleines, bühnenübliches Stahlgerüst, welches aus vier einzelnen, runden Rohrstangen besteht, die mit einander verbunden sind. Diese soll mit zwei weiteren Stangen auf der Bühne kombiniert werden. Variante zwei ist identisch mit der ersten, verfügt dafür aber nur über eine kurze Traverse (Zwei-Punkt). Hier ist die Kombination mit den beiden Stangen auf der Bühne identisch. Beide Varianten gibt es einmal mit reinen LED-Scheinwerfern und einmal mit konventionellen Halogen-Schweinwerfern vorne.

Die Hauswarte der Stadthalle würden wegen der vereinfachten Montage die Vier-Punkt-Traverse bevorzugen, hieß es in einer Tischvorlage. In beiden Fällen kämen noch etwa 200 Euro Montagmaterial hinzu. Variante 1 (Vier-Punkt-Traverse) käme auf 5341,93 Euro. Die zweite Ausführung kostet 4595,73 Euro. Die LED-Scheinwerfer wären farbverstellbar, so der Ortsvorsteher. Fachleute hätten ihm, unabhängig voneinander gesagt, dass Halogenscheinwerfer an der Traverse präziser zu steuern wären. Insofern wäre eine Kombination aus LED und Halogen-Beleuchtung die ideale Lösung, meint Markus Hauck. Doch das sei nicht finanzierbar. Denn ein einziger Halogenscheinwerfer würde bereits um die 1000 Euro kosten. „Das wäre unterirdisch, da es über unserem Budget läge“, gab der Ortsvorsteher zu bedenken. „Das Ganze dauert schon ewig. Bestimmt seit fünf Jahren“, bemängelte Albert Zitt, SPD-Fraktionsvorsitzender. Die Abstimmung für teurere Variante 1, ohne Halogenscheinwerfer, erging einstimmig. „Soweit wie heute waren wir noch nie“, freute sich am Ende Markus Hauck. „Vielleicht klappt es ja schon für das neue Theaterstück“, hoffte Dieter Wirth, der anwesende Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Hassel.