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Leserbrief zum Thema Baumfällungen

St. Ingbert. Wald hätte erhalten bleiben müssen

Zum Artikel "Braun statt grün im Gesundheitspark" vom 6. März:

Wie die Familie von Dr. Barton sind auch wir, meine Frau und ich, über die nach unserer Meinung unsinnige Kahlschlagaktion geschockt. Dort gehen wir oft spazieren. Gerade im Krankenhausbereich hätte dieses Fleckchen Naturwald erhalten bleiben müssen. Hätte man doch einige gefährlich stehende Bäume gefällt und den Rest des begrünten Areals der Öffentlichkeit zugänglich machen können mit der Anlage eines kleinen Wegs und einer bis zwei Ruhebänken bis zu einer etwaigen anderen Nutzung! Welcher "Fachmann" ist denn ohne Nachprüfung gehört worden? Ein Nutzen der Fällung von Wald-, Busch- und Strauchwerk ist nicht ersichtlich. Eine weitere kleine grüne Lunge ist verschwunden, eine Mondlandschaft entstanden. Herr Linn von der Kreissparkasse mag wohl seinen Kunden ihre Minus-Zinsen berechnen können, hat aber von Umweltthematik und Naturschutz keine Ahnung. Sind eigentlich vor der Fällung Umweltschutzverbände kontaktiert worden? Das würde uns interessieren.

F. Peter Wilhelm, St. Ingbert