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Finanzspritze für Lebenshilfe
Lebenshilfe wird mit Fördergeldern bedacht

St. Ingbert. Am vergangenen Freitag, 8. Dezember erhielt die Lebenshilfe Saar den Zuwendungsbescheid durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dabei wird das Projekt „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ mit einer Summe von 211 939,52 Euro gefördert. red

Am vergangenen Freitag, 8. Dezember erhielt die Lebenshilfe Saar den Zuwendungsbescheid durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dabei wird das Projekt „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ mit einer Summe von 211 939,52 Euro gefördert.


Konkret sieht das Projekt vor, dass es einen saarlandweiten Wirkungskreis installieren wird. Dabei sollen die Beratungsstellen als Lotsen für Menschen mit geistiger Behinderung dienen, die sich im Hilfesystem der möglichen Leistungen zur Teilhabe orientieren. Ziel ist es, dass durch die Beratung die Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Selbstbeteiligung gestärkt wird. Das Projekt hat eine Laufzeit von einem Jahr, beginnend ab dem 1. Januar 2018.

Markus Uhl, Bundestagsabgeorneter, erklärt: „Die Förderung des Landesverbands der Lebenshilfe Saar ist ein wichtiger Schritt für die Arbeit des Verbandes und kann als Auszeichnung für vergangenen Dienste und neue Herausforderungen gesehen werden. Die Förderung hilft, dass das Netzwerk eine saarlandweite Beratung durchführen kann, die Menschen mit Behinderung über Teilhabemöglichkeiten und Leistungen informiert sowie den Verfahrensablauf von der Beratung bis zur konkreten Leistung erläutert. Durch die Förderung kann die Lebenshilfe Saar die gesetzliche Beratungspflicht ergänzen.“ Der Schwerpunkt liege dabei auf dem sogenannten „Peer Counseling“, der partnerschaftlichen Beratung von Betroffenen durch Betroffene, so Uhl weiter.