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Lang kehrt nach Rentrisch zurück

Lange Zeit gab Trainer Uwe Lang (kariertes Hemd) den Spielern des TuS Rentrisch Anweisungen. Jetzt kehrt er mit seinem neuen Verein SV Furpach nach Rentrisch zurück.Foto: stefan holzhauser
Lange Zeit gab Trainer Uwe Lang (kariertes Hemd) den Spielern des TuS Rentrisch Anweisungen. Jetzt kehrt er mit seinem neuen Verein SV Furpach nach Rentrisch zurück.Foto: stefan holzhauser FOTO: stefan holzhauser
Rohrbach. Wenn der SV Furpach am Sonntag beim TuS Rentrisch spielt, kehrt SV-Trainer Uwe Lang an seine alte Wirkungsstätte zurück. Das junge TuS-Team hatte einen schweren Auftakt. Für eine Überraschung sorgte im Pokal der SV Rohrbach. Stefan Holzhauser

Für die Verbandsliga-Fußballer des TuS Rentrisch endet an diesem Sonntag um 15 Uhr mit dem Heimspiel gegen den SV Furpach eine anstrengende Englische Woche. Die Furpacher kommen mit ihrem neuen Trainer Uwe Lang, der zuvor in Rentrisch fünf Jahre lang erfolgreich gearbeitet hatte. Im Verlauf der Rückrunde der vergangenen Saison war es dann zur Trennung zwischen Lang und dem TuS gekommen. "Mit Sicherheit ist es für viele unserer Spieler eine besondere Partie, aber man sollte das jetzt auch nicht zu hoch hängen. Schließlich gab es bei beiden Mannschaften in der Sommerpause einige Veränderungen. Von daher hatten auch einige unserer Spieler noch nicht unter Uwe gearbeitet", sagt der Rentrischer Spielausschuss-Vorsitzende Edgar Bauer.



Zwei Erfahrene fehlen

Die Rentrischer sind mit einer jungen Mannschaft in die Saison gestartet. "Von daher ist es nun doppelt schmerzlich, dass uns derzeit zwei erfahrene Spieler fehlen, an denen sich die jüngeren orientieren können", meint Bauer. Johannes Schembri muss momentan aus beruflichen Gründen passen, während Niklas Rech eine Entzündung im Adduktorenbereich auskuriert. "Unser Ziel ist und bleibt der Klassenverbleib", betont der 56-Jährige.

Am ersten Spieltag hätte bei einigen TuS-Spielern die Einstellung nicht gestimmt, Rentrisch verlor zu Hause gegen die SG Thalexweiler-Aschbach mit 1:2. Am vorletzten Freitag gab es dann aber beim 1:1 in Habach eine deutliche Leistungssteigerung. "Das waren zwei schwere Auftaktgegner. In Habach hat die Kampf- und Einsatzbereitschaft zu 100 Prozent gestimmt, und wir hatten uns den einen Punkt redlich verdient", berichtet Bauer.

Die Rentrischer waren am vergangenen Dienstag in der zweiten Pokalrunde im Ostsaarkreis im Einsatz und setzten sich bei der DJK Elversberg aus der Kreisliga A Saarpfalz knapp mit 5:4 nach Verlängerung durch. "Letztlich war es ein glücklicher Sieg für uns. Wir haben auch einige ganz junge Spieler eingesetzt", blickt Bauer der Auslosung an diesem Samstag um 16 Uhr beim SV Furpach gelassen entgegen.

Nicht mehr im Lostopf ist der SV Rohrbach, der am Mittwoch beim zwei Klassen niedriger spielenden Bezirksligisten FC Bierbach mit 1:2 verlor. Es war wohl die größte Überraschung der zweiten Ostsaar-Pokalrunde. Henrik Sostmann (11.) und David Ulrich (57.) hatten für den Außenseiter getroffen, ehe Sven Pfeifer (94.) erst ganz spät per Foulelfmeter für Rohrbach traf. Gastgeber Bierbach hatte die Rohrbacher auch mit einer klugen Taktik überrascht.

Die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim (2:0 bei den SF Reinheim) und der SV Bliesmengen-Bolchen (6:2 bei der SG Hassel) erreichten im Gegensatz zu Rohrbach beide die dritte Runde.