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Sommerakademie
Kreativ und kunstvoll in den Sommer

Auch Kinder finden bei den Angeboten der Sommerakademie etwas. Sie sind sie in den Kursen der „Großen“ willkommen.
Auch Kinder finden bei den Angeboten der Sommerakademie etwas. Sie sind sie in den Kursen der „Großen“ willkommen. FOTO: Cornelia Jung
St. Ingbert. Zum 22. Mal findet die Sommerakademie der Volkshochschule in den ersten beiden Schulferienwochen statt. Von Cornelia Jung

Noch bevor die Broschüre mit den Kursen für die Sommerakademie erschien, lagen bereits die ersten Anmeldungen vor. Nun gibt es das Programm auch in gedruckter Form und zum Nachlesen. Zum 22. Mal findet die Sommerakademie statt, wie immer traditionell in den ersten beiden Schulferienwochen. Insgesamt 14 Kurse und noch einige Zusatzveranstaltungen sind es, die Ende Juni und Anfang Juli wieder zahlreiche Teilnehmer kreativ werden lassen. Ob beim Kochen, Malen, Bildhauen, Goldschmieden, beim Betonguss- oder Schnitzkurs, beim Nähen oder Fotografieren.


Insgesamt elf Dozenten sind involviert, die der Veranstaltungsreihe der Volkshochschule zum Teil schon seit Jahren die Treue halten. Die Frage, ob es bei den bewährten, jedes Jahr stattfindenden Kursen mit einem ebenfalls treuen „Kunden-Stamm“ nicht irgendwann langweilig wird, stellt sich nicht. „Wir reagieren auf die Nachfrage, deshalb gibt es immer wieder die bewährten Kurse“, sagt VHS-Mitarbeiterin Uschi Vogel. Zum Teil besuchen einige Teilnehmer immer wieder dieselben Kurse, entweder um ein Stück oder Werk aus dem Vorjahr unter fachkundiger Anleitung fertigzustellen oder um eine neue Technik zu lernen. Aber auch die Teilnehmer geben sich untereinander immer wieder neue Impulse und Anregungen, die Ideen scheinen in dem entspannten Ambiente des Kulturhauses in der Annastraße und seines inspirierenden Gartens nur so zu sprühen. „Ja, es sind Kurse, die schon lange im Programm dabei sind, sich aber immer mit einem anderen Thema befassen“, sagt Vogel, die die Akademie von Beginn an mit Herzblut organisiert, „ich kennen schon viele Teilnehmer persönlich. Es gibt auch Kleine, die mal in andere Kurse reinschnuppern. Das macht total Spaß.“ Für Kinder gibt es zwar extra ausgewiesene Kurse im Bereich Betonguss und Schnitzen, aber sie sind auch in den Kursen der „Großen“ willkommen.

Dort, wo Jung und Alt gemeinsam handwerklich arbeiten, inspirieren sich die Generationen gegenseitig. 240 Teilnehmer waren es im vergangenen Jahr und mit einer explodierenden Teilnehmerzahl ist nicht zu rechnen. „Wir haben nur begrenzte Möglichkeiten beispielsweise im Kulturhaus, das eine begehrte Stätte für dieses Veranstaltungsformat ist“, weiß auch VHS-Leiterin Marika Flierl. In diesem überschaubaren Rahmen ist es noch möglich, dass sich die Dozenten individuell um jeden Kursteilnehmer kümmern, denn in den Gruppen sind Anfänger und Fortgeschrittene. Die einen brauchen noch eine intensivere Einführung in die Materie, während die „alten Hasen“ schon neue Techniken ausprobieren und nur hin und wieder ihren „Meister“ brauchen. In allen Angeboten sei die Nachhaltigkeit „versteckt“, so Flierl. Der Einsatz regionaler Hölzer beim Schnitzen, die Diskussion über den ökologischen Fußabdruck oder der Umgang mit natürlichen Ressourcen – jeder Programmpunkt eigne sich, dies zu thematisieren. An zwei Tagen gibt es wieder das Begleitprogramm „Essen is(s)t Kunst“ in der Südschule und auch der Hausmusikkreis findet sich zusammen. Das Programm steht, nun muss nur noch das Wetter passen.