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Familienpartei
Körner-Kritik vorm Biosphärenfest

St. Ingbert. Vor dem Biosphärenfest in der Gustav-Clauss-Anlage erinnert die Familien-Partei an eine überfällige Aufwertung der Anlage. Darüber gesprochen werde seit fünf oder sechs Jahren, Planungen angestoßen seien seit dieser Ratsperiode und Gelder seien in zwei Doppelhaushalten, also über vier Jahre hinweg, bereit gestellt worden. red

„Geld ist da – um es in aller Klarheit zu sagen“, so Roland Körner, Fraktionsvorsitzender der Familien-Partei. Nichts sei passiert: Keine Beleuchtung des asphaltierten Weges, kein Wasserspielplatz, keine Neugestaltung der TT-Halle samt Abriss. Einzig einem engagierten Beamten der Verwaltung sei die Realisierung der Steinterrassen zu verdanken. „Was hätte der seit zwei Jahren geplante und mit Kostennote versehene Wasserspielplatz in diesem Sommer Sinn gemacht und Freude bereitet – Chance erstmal vertan“, so Körner weiter. Nun rücke das dunkle Halbjahr näher und jeder St. Ingberter dürfe sich überraschen lassen, ob die aus Sicherheitsgründen sinnvolle Beleuchtung am asphaltierten Weg der Gustav-Clauss-Anlage nun dieses Jahr noch komme.


Als „peinlich“ werde der Zustand des alten Spielplatzes in der Anlage und das Gelände rund um das alte Hallenbad in Teilen der Bevölkerung empfunden. Empfindungen, die die Familien-Partei vollauf teile. „Es hat den Anschein, als fehle der nötige Drive, das Wollen oder gar das Können. Es geht um die Aufwertung einer Parkanlage, die sich in deutlich kürzerer Projektdauer als gerade in St. Ingbert praktiziert realisieren lässt“, meint Lothar Reiß, Sprecher für Stadtentwicklung der Familien-Partei. Auch das Märchen vom Warten auf Fördergelder und das Erfüllen von Auflagen zeuge nur davon, das Projekt verschleppen zu wollen. Weil die Gustav-Clauss-Anlage in einer Gesamtentwicklung der Rohrbach-Achse eingebettet sei, gäbe es genug Möglichkeiten. den Fördertopf „Stadtgrün“ des Landes an anderer Stelle zu verwenden.