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| 21:07 Uhr

Koalition sieht Sinneswandel beim OB

Die Gustav-Clauss-Anlage soll verschönert werden. 500 000 Euro hat der Stadtrat im Haushalt dazu bereitgestellt. Foto: Yvonne Handschuher
Die Gustav-Clauss-Anlage soll verschönert werden. 500 000 Euro hat der Stadtrat im Haushalt dazu bereitgestellt. Foto: Yvonne Handschuher FOTO: Yvonne Handschuher
St Ingbert. Die Mehrheits-Koalition im Stadtrat begrüßt die jüngsten Initiativen des Oberbürgermeisters für die Umgestaltung des Stadtparks. Voraussetzung für eine attraktivere Gustav-Clauss-Anlage bleibe aber in jedem Fall der Abriss der Tischtennishalle. red

Die Mehrheits-Koalition aus CDU , Familien-Partei und Grünen begrüßt laut einer Mitteilung des Fraktionschefs der Familien-Partei, Roland Körner, einen "Sinneswandel" von Oberbürgermeister Hans Wagner im Blick auf den Stadtpark Gustav-Clauss-Anlage. Als die Koalition im Doppelhaushalt 2015/2016 für die Gustav-Clauss-Anlage finanzielle Mittel bereitstellte, habe der OB davon gesprochen, die Koalition ,,versenke 500 000 Euro" im Bürgerpark der Stadt. Nun habe er, offenkundig inspiriert durch zahlreiche Bürger seiner Stadt, sein Herz für die Anlage entdeckt.

Für die Koalition bleibe es wichtig, auch Projekte zu forcieren, die losgelöst von reinen Pflichtaufgaben auch Nutzen für die Bürger bringen und zur Attraktivität der Stadt beitragen. Dazu zähle die Entwicklung der Rohrbach-Achse und dazu zähle die Gustav-Clauss-Anlage ganz wesentlich, so Körner. Aus den vielen Ideen gelte es nun eine schlüssige Konzeption des Bürgerparks als Park für alle Generationen zu entwickeln. Der Erholungswert durch und in der Natur wird Leitgedanke bleiben. Zu einer attraktiven Gustav-Clauss-Anlage zähle zweifellos auch der unverzügliche Abriss der völlig maroden Tischtennishalle, was der Stadtrat schon seit langer Zeit beschlossen habe. Die dringende Einhaltung des Beschlusses wurde von der Kommunalaufsicht dem Oberbürgermeister gegenüber angemahnt. Eine Sanierung mit einem Volumen von rund zwei Millionen Euro sei weder der öffentlichen Hand zuzumuten, noch einem privaten Investor aufzubürden. Gegen diesen Beschluss des Rates zu agieren und Investoren die Halle zur Nutzung anzubieten, zeuge nicht von Sachkenntnis, sondern von starrsinnigem Aktionismus.