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Abfallentsorgung
Koalition lobt Abfallentsorgung

St. Ingbert (red) Die Organisation der Abfallentsorgung in St. Ingbert erfolgt seit 2016 in eigener Verantwortung der Stadt. Vorangegangen war ein Beschluss der Koalition aus CDU, Familien-Partei und Grünen, der von dem St. red

Ingberter Oberbürgermeister Hans Wagner und der Opposition im Stadtrat erbittert bekämpft wurde, wie die Koalition in einer Pressemitteilung erinnert. „Inzwischen ist der Ausstieg aus der Gebühren-Zwangsjacke des EVS aber eine Erfolgsgeschichte“, heißt es weiter in der Mitteilung.


Nicht nur der Haushalt der Stadt werde für die Jahre 2016 bis 2018 mit über 600 000 Euro entlastet. Wegen der Überschüsse durch gute Erlöse bei der Vermarktung von Papier und der Reduktion der Zahlungen an den EVS für geringere Mengen von Restmüll und Bioabfall habe für 2017 die Gebühr für Bioabfall deutlich in der Grundgebühr von 41 auf 30 Euro und in der Mengengebühr von 15 auf 12 Cent gesenkt werden können. Beim Restmüll konnte wegen der Überschüsse bereits für das Jahr 2018 die Mengengebühr von 34 auf 31 Cent  gesenkt werden. Gute Rücklagen machten es nunmehr möglich, dass die Mengengebühr für Restmüll für 2019 weiter auf 29 Cent gesenkt werden könne. Damit liege die Stadt St. Ingbert beim Restmüll nun 10 Cent unter der Mengengebühr des EVS.

Diese „Erfolgsgeschichte der Koalition“ sei nach deren eigenen Angaben vor wenigen Tagen im zuständigen Ausschuss auch von der Opposition durch Zustimmung zum Wirtschaftsplan des ABBS für 2019 und zu der Gebührensenkung für Restmüll auf 29 Cent anerkannt worden.



In ihrer Mitteilung danken die Fraktionsvorsitzenden der Koalition besonders den Mitarbeiter des ABBS und des Bauhofes, die trotz extrem schwieriger Rahmenbedingungen das Projekt Abfallentsorgung in Eigenverantwortung zu einem wahren Erfolg geführt hätten. Die Bezahlung der Mitarbeiter des ABBS nach den Tarifen des öffentlichen Dienstes sei angesichts ihrer wirklich sehr guten Arbeit entgegen der Auffassung des EVS absolut gerechtfertigt.