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Rohrbach
Kneipengänger bedroht Polizisten mit einer Schreckschusswaffe

Schreckschusspistolen sind selbst für Experten wie Polizisten kaum von echten Waffen zu unterscheiden.
Schreckschusspistolen sind selbst für Experten wie Polizisten kaum von echten Waffen zu unterscheiden. FOTO: picture alliance / dpa / Oliver Killig
Rohrbach. (cas/red) Am Donnerstag gegen 1.15 Uhr, wurde der Polizei St. Ingbert ein Zechpreller in einer Kneipe im Ortszentrum von Rohrbach gemeldet. Der Mann, ein 49-Jähriger aus St. Ingbert, hatte sich dem Wirt gegenüber geweigert, seine ausstehende Rechnung zu begleichen.

Während der Sachverhaltsaufnahme und auf Ansprache durch die Beamten stand der 49-Jährige von seinem Platz am Tresen auf, zog eine Pistole aus seiner Jacke hervor und lud diese vor den Beamten durch. Durch schnelles Handeln unter Androhen des Schusswaffengebrauchs durch die Beamten, konnte der Mann sofort entwaffnet und in Gewahrsam genommen werden. Wie sich im Nachhinein herausstellte, handelte es sich bei der Pistole um eine nicht von einer scharfen Schusswaffe zu unterscheidende Schreckschusswaffe. Bei dem Einsatz wurde kein Unbeteiligter verletzt. Zu Schüssen kam es nicht.


Der Mann war erheblich alkoholisiert und wurde bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Zechbetrug ermittelt. Die Schreckschusswaffe behielt die Polizei ein.