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Stadtrat
Verkehrsberuhigung für die St. Ingberter Hauptstraßen 

St. Ingbert. Familienpartei will mehr Lebensqualität für Anwohner – durch weniger Straßenverkehr. Von Cornelia Jung

Um die Lebensqualität der Anwohner der St. Ingberter Hauptstraßen sowie der Kaiserstraße, der Blieskasteler, Josefstaler oder Elversberger Straße zu steigern, müsse dort eine Verkehrsberuhigung her, so Roland Körner (Familienpartei) in einem Schreiben an den Oberbürgermeister. Er wünschte, dieses Thema auf die Tagesordnung des jüngsten Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung zu setzen und in diesem Zusammenhang auch beim zuständigen Straßenbaulastträger, dem Landesbetrieb für Straßenbau (LfS), nachzuhören, welche Möglichkeiten es gibt, diese Forderung umzusetzen.


Aus Körners Sicht ist ein Nachjustieren hin zu mehr Lebensqualität nötig. Das mache das Reduzieren von Geschwindigkeit und Emissionen aller Art, wie Lärm und Abgas, erforderlich. Im Rahmen der Fortschreibung des Lärmaktionsplanes schrieb die Stadtverwaltung den LfS an, dessen Antwort allerdings bis zur Sitzung noch ausstand. Körner, dem das alles zu langsam zu gehen schien, stellte deshalb die Frage, ob die Stadt nicht selbst beispielsweise „Tempo 30“ anordnen könne.

Thomas Diederichs von der im Rathaus zuständigen Abteilung antwortete mit einem „Ja“, allerdings mit der Einschränkung, dass die Behörde, die dies umsetzen muss, also wieder der LfS, vorher gehört werden muss, um die dafür erforderlichen Richtlinien zu prüfen. Auf Anfrage von Herdis Behmann (SPD) aus Rohrbach, ob die Forderungen nur für die genannten Straßen gelten, sagte Diederichs, dass alle Straßen, auch der Ortsteile, Beachtung fänden, die im Lärmaktionsplan auffällig waren. Nun gelte es aber erst einmal, auf Reaktionen aus der zuständigen Behörde zu warten.