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Kinowerkstatt
Kinowerkstatt zeigt an Fastnacht Honecker-Persiflage

Paraderolle: Jörg Schüttauf begeistert als Imitator Otto Wolf und als Erich Honecker.
Paraderolle: Jörg Schüttauf begeistert als Imitator Otto Wolf und als Erich Honecker. FOTO: BELLA
St. Ingbert. „Der beste Erich Honecker – seit Honecker“ war die einhellige Meinung von Filmkritikern und Publikum zu der Komödie „Vorwärts immer“ (Regie: Franziska Meletzky mit Jörg Schüttauf, Josefine Preuß, Jacob Matschenz, Hedi Kriegeskotte, Marc Benjamin und Devid Striesow in der Kinowerkstatt am Freitag, 9. Februar, am Samstag, 10. Februar und am Montag, 12. Februar, jeweils um 20 Uhr zu sehen. Jörg Schüttauf begeistert in der turbulenten Verwechslungskomödie als Imitator Otto Wolf und als Erich Honecker in der DDR, wie sie gewesen sein könnte: Ein Land, das sich 13 Jahre lang im Untergang befand und 1989 plötzlich verschwand. Ost-Berlin, am Morgen des 9. Oktober 1989: Der berühmte Schauspieler Otto Wolf (Jörg Schüttauf) steckt in den Proben für ein geheimes Theaterstück mit dem Titel „Vorwärts immer“, in dem er Erich Honecker auf der Bühne verkörpert. Von Kontakten erfährt Otto eine schockierende Nachricht: Die für den Abend in Leipzig geplanten Demonstrationen gegen das DDR-Regime sollen mit aller Gewalt niedergeschossen werden – und seine schwangere Tochter Anne (Josefine Preuß) ist gerade auf dem Weg dorthin! Also fassen Otto und seine Kollegen einen waghalsigen Plan: Solange der „echte“ Erich Honecker in Wandlitz auf der Jagd ist, soll Otto als „falscher“ Honecker das Zentralkomitee betreten und den Schießbefehl auf Leipzig zurücknehmen. red

Der erfolgreichste Dokumentarfilm des Jahres 2017 war „Weit“ (Deutschland 2017) von Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser, für alle, die ihn verpasst haben (oder wieder sehen wollen) jetzt noch einmal in der Kinowerkstatt: Am Sonntag, 11. Februar, um 20 Uhr und am Montag, 12. Februar, um 18 Uhr.



Dreieinhalb Jahre trampten Gwen Weisser und Patrick Allgaier um die Welt, einmal rund um den Globus – die Kamera immer mit dabei. Durch ihre ungemein sympathische Dokumentation lassen sie uns dieses Abenteuer jetzt im Kino miterleben - anfangs mit überragendem Erfolg in Freiburg, mittlerweile in der ganzen Republik. Viel schöner kann man nicht Lust machen aufs Reisen, auf Welt entdecken, auf Menschen kennen lernen. „Während wieder Zäune gezogen und sogar über Mauern diskutiert wird, machen Gwen Weisser und Patrick Allgaier vor, wie spielerisch leicht sich kulturelle Grenzen überwinden lassen, wenn man bereit dazu ist. Der richtige Film zur richtigen Zeit. Eine Hommage an die Menschheit.“, schrieb die Badische Zeitung. „Die Geschichte ihrer Reise ist wohltuend, sie macht gute Laune. Vor allem aber macht sie Hoffnung. Es ist in dieser Zeit genau die richtige Antwort auf Misstrauen, Angst und Fremdenhass.“ (SWR-Fernsehen)