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In St. Ingberter Wiegen liegen Daniel, Tim, David und Marlene

Einen Baby-Boom wie auf dem Symbolfoto würde sich St. Ingbert bei sinkenden Einwohnerzahlen wünschen. Bei der Namenswahl fürs Baby stehen dort klassische Namen hoch im Kurs. Foto: Marienhaus Klinikum
Einen Baby-Boom wie auf dem Symbolfoto würde sich St. Ingbert bei sinkenden Einwohnerzahlen wünschen. Bei der Namenswahl fürs Baby stehen dort klassische Namen hoch im Kurs. Foto: Marienhaus Klinikum FOTO: Marienhaus Klinikum
St Ingbert. Marlene oder David, das sind Namen mit langer Tradition. Die St. Ingberter Babys des vergangenen Jahres haben aber auch ausgefallenere Vornamen wie Lavdrim oder Titouan. Die Zahl der Geburten ist leicht gestiegen. ywi

Sie stehen in unseren Ausweisen, wir drehen uns sofort um, wenn ihn jemand ruft: unsere Vornamen begleiten uns ein Leben lang. Deswegen wälzen viele werdende Eltern Bücher, besprechen mit Familie und Freunden, welcher Name nun der richtige fürs eigene Baby ist. In St. Ingbert sind Daniel, Tim und David die beliebtesten Vornamen für junge Männer, Marlene führt die Hitliste der Mädchen-Vornamen an. Die drei Jungennamen wurden in der Mittelstadt jeweils vier Mal gemeldet, sechs Mal bekam eine junge Dame den Namen Marlene nach Auskunft der Verwaltung. Auch beliebt und jeweils drei Mal vergeben wurden die Namen Valentin, Jan, Noah und Tom. Unter den Mädchen gab es fünf Mal den Namen Emilia, vier Mal Nora und jeweils drei Mal Emma, Hanna, Mila, Lena und Greta.

Bei dieser Top-Liste handelt es sich um relativ "klassische" Namen. Dass bei der Namenswahl jedoch mehr möglich ist als früher, bestätigt die Standesbeamtin der Stadt St. Ingbert , Susanne Jung, im Gespräch mit unserer Zeitung.

So wurden St. Ingberter Babys 2014 neben beispielsweise Moritz oder Marco auch Lavdrim oder Titouan genannt. Auch "Dauerbrenner" wie Maximilian sind nach wie vor dabei. Unter den Mädchen gab es neben Sophie und Paula auch eine Luana Xilaje oder eine Yuna.

Insgesamt wurden dem St. Ingberter Meldeamt im vergangenen Jahr 248 Geburten angezeigt. Im Jahr davor waren es 236. Zwei Geburten wurden dem Standesamt gemeldet, heißt, es handelt sich dabei um Hausgeburten oder Kinder, die im Ausland geboren wurden und dem St. Ingberter Standesamt zur Nachbeurkundung angezeigt wurden. "Da wir ja in St. Ingbert keine Geburtenstation mehr haben, sind es nur diese Fälle, die dem Standesamt angezeigt werden", erklärt Standesbeamtin Jung.