Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:19 Uhr

Comedy
Im Kampf gegen die Humorlosigkeit

Ingmar Stadelmann gastiert am kommenden Donnerstag in der St. Ingberter Stadthalle.
Ingmar Stadelmann gastiert am kommenden Donnerstag in der St. Ingberter Stadthalle. FOTO: Robert Maschke
St. Ingbert. Für den Wahl-Berliner Ingmar Stadelmann ist Humor ein Kann-Angebot und kein Muss. Am 7. Dezember präsentiert er sein Programm. red

Wir werden derzeit mit Humor bombardiert. Alles und jeder soll witzig sein. Ganz gleich, ob freiwillig oder eher durch Zufall. Kein Wunder also, dass es mit Humorphobie eine neue Krankheit gibt, die sich in unglaublicher Geschwindigkeit verbreitet. Zum Glück hat Ingmar Stadelmann dagegen eine Therapie entwickelt, die er am 7. Dezember ab 20 Uhr im Rahmen seiner Deutschlandtour auch in der St. Ingberter Stadthalle vorstellen wird.

Ingmar Stadelmann hat ihn längst angetreten: Den Kampf gegen Humorlosigkeit. Mit seinem neuen Programm „#humorphob“ wird der Stand-up-Comedian nun auch in St. Ingbert zu Gast sein. Die Anschläge auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ haben ihn zu seinem Thema gebracht: Die Angst vor Humor, die – so Stadelmann – in uns allen steckt. Die zum heiklen Punkt führt, an dem es heißt: „Da hört der Spaß auf!“. Genau da geht er für Stadelmann erst los. Wenn er auf der Bühne darüber sinniert, wie das Pariser Attentat wohl in Berlin abgelaufen wäre, zum Beispiel. Dann klopft er die Situation auf ihre Absurditäten ab und vergisst moralische Zwänge. Auch in Terrorzeiten empfiehlt der Berliner „heroische Gelassenheit“, einen Begriff, den er vom Politikwissenschaftler Herfried Münkler gelernt hat.

Auf solche Weise dockt Stadelmann immer wieder im Alltag an und überrascht mit seiner furchtlosen Art, aktuelle politische Themen in seinen Gedankenspielen zu verarbeiten. So reißt er auch das Fernsehpublikum mit – wie zuletzt in der Sendung „Markus Lanz“ (ZDF), immer wieder als Außenreporter in der „heute-show“ (ZDF) oder seine Beiträge in „Nuhr im Ersten“ (ARD). Er freut sich über Applaus genauso wie über schamhaft unterdrücktes Lachen des Publikums an heikler Stelle.

Natürlich trifft der Wahl-Berliner auch auf Menschen, die seinen schonungslosen Humor ablehnen, spricht er doch Wahrheiten aus. Sie bringen Stadelmann nicht aus der Ruhe. Denn für den besten Newcomer beim „Deutschen Comedypreis“ 2014 gilt: „Humor ist immer ein Kann-Angebot! Kein Muss!“

Karten zum Abend mit Ingmar Stadelmann unter dem Motto „#humorphob“ am Donnerstag, 7. Dezember, 20 Uhr in der St. Ingberter Stadthalle gibt es zum Preis von 19 Euro (ermäßigt 16 Euro) bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Zentraler Vorverkauf und Postversand: Tickets unter www.reservix.de, Hotline für Ticketbuchungen: 01806 700 733. Infos auch unter www.st-ingbert.de