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Hohe Gaskonzentration in St. Ingberter Firma sorgt für Wehreinsatz

Feuerwehrleute konnten nur mit Atemschutz in die Halle vordringen. Foto: SZ/M. Schmeltzer
Feuerwehrleute konnten nur mit Atemschutz in die Halle vordringen. Foto: SZ/M. Schmeltzer FOTO: SZ/M. Schmeltzer
St. Ingbert. bea

. Für den Rettungsdienst hörte es sich zunächst nach einem Routineeinsatz an, als am Montagnachmittag ein zusammengebrochener Arbeiter in einer Werkhalle in der St. Ingberter Schlackenbergstraße gemeldet wurde. Als die Besatzung des Rettungswagens in der Halle eintraf, schlug allerdings der Kohlemonoxid-Warnmelder sofort Alarm, mit denen der Rettungsdienst ausgestattet ist. In der Halle maßen die Einsatzkräfte dann eine lebensgefährlich hohe Konzentrationen des farb-, geruch- und geschmacklosen Gases Kohlenmonoxid. Daraufhin wurde auch die Feuerwehr St. Ingbert mit ihrer Gefahrgut-Gruppe alarmiert. Die Feuerwehrleute, die unter Atemschutz in die Halle vorrückten, stellten mir ihren Messgeräten ebenfalls eine sehr hohe Gaskonzentration fest und belüfteten die Halle mit einem Überdruckbelüftungsgerät. Alle Mitarbeiter der betroffenen Firma wurden zu diesem Zeitpunkt bereits vom Rettungsdienst betreut, der für die Versorgung der Verletzten fünf Fahrzeuge und einen Notarzt an der Einsatzstelle zusammenzog. Die Feuerwehr St. Ingbert-Mitte war mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften etwa eine Stunde vor Ort. Warum die Gaskonzentrationen in der Halle ausgetreten war, ist noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt mögliche Ursachen.