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Historikcr spricht über seltene Dokumente aus alten Kirchenbüchern

Zweibrücken/St Ingbert. Über die politischen und philosophischen Auswirkungen der Französischen Revolution wurden schon viele und kluge Bücher geschrieben. Doch wie wurde die Französische Revolution durch die "einfachen Leute" wahrgenommen? Wie ging das sogenannte allgemeine Volk mit der Revolution um, vor allem aber wie ging diese mit den Menschen zwischen Rhein und Saar um? Hendrik Voss

Über die politischen und philosophischen Auswirkungen der Französischen Revolution wurden schon viele und kluge Bücher geschrieben. Doch wie wurde die Französische Revolution durch die "einfachen Leute" wahrgenommen? Wie ging das sogenannte allgemeine Volk mit der Revolution um, vor allem aber wie ging diese mit den Menschen zwischen Rhein und Saar um?


Diese Fragen wird beim nächsten Vortragsabend des Historischen Vereins Zweibrücken am Mittwoch, 17. August, Dekan i. R. Theo Herzer als Gastreferent beantworten. Wie er erklärt, ruhten in lokalen Kirchenbüchern noch zahlreiche unerschlossene Erfahrungsberichte aus jenen schicksalsreichen Jahren, die noch auf ihre Entdeckung warten. Über einige spanende Funde daraus wird Theo Herzer in seinem Vortrag in Zweibrücken berichten. Den Referenten führten Studien- und frühe Kirchendienstjahre in die USA, unter anderem nach Salt Lake City. Zurück in der alten Heimat, war er Gemeindepfarrer in Kirchheim an der Weinstraße und wirkte dann als Dekan in Grünstadt. Heute lebt Theo Herzer im Ruhestand in St. Ingbert . Zu dem am morgigen Mittwoch um 19 Uhr beginnenden Vortragsabend im Kapellenraum der Karlskirche sind auch Nichtmitglieder willkommen.