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„Henri“ Claude Brasseur grummelt hinreißend

Für eine WG ist man nie zu alt, das kann man in der Kinowerkstatt erleben. Eine Szene aus der französischen Komödie „Frühstück mit Monsieur Henri“ mit Constance (Noémie Schmidt), die bei Monsieur Henri (Claude Brasseur) einzieht. Foto: Neue Visionen Filmverleih
Für eine WG ist man nie zu alt, das kann man in der Kinowerkstatt erleben. Eine Szene aus der französischen Komödie „Frühstück mit Monsieur Henri“ mit Constance (Noémie Schmidt), die bei Monsieur Henri (Claude Brasseur) einzieht. Foto: Neue Visionen Filmverleih FOTO: Neue Visionen Filmverleih
St. Ingbert. Die Kinowerkstatt in St. Ingbert zeigt mit „Frühstück mit Monsieur Henri“ die dritte aktuelle französische Sommerkomödie. Außerdem zu sehen: „Unterwegs mit Jaqueline“ mit absolut brillantem Hauptdarsteller und einer schönen Kuh. red

. Es ist Sommerzeit - und das Leben soll leicht sein: Nach "Birnenkuchen mit Lavendel", "Unterwegs mit Jacqueline" ist nun die dritte Sommerkomödie aus Frankreich in der Kinowerkstatt in St. Ingbert zu sehen: "Frühstück mit Monsieur Henri" (Frankreich 2016 von Regisseur Ivan Calbérac mit Claude Brasseur, Guillaume De Tonquédec und Noémie Schmidt läuft in der Kinowerkstatt am Freitag, 5. August, um 20 Uhr, am Samstag, 6. August, um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 7. August, ebenfalls um 20 Uhr, sowie am Montag, 8. August, bereits um 18 Uhr.


Monsieur Henri ist ein mürrischer alter Herr und stolz darauf. Er lebt allein mit einer Schildkröte in einer viel zu großen Pariser Altbauwohnung und ärgert sich - über die Ehefrau seines Sohnes, die jungen Leute von heute oder was sonst so anfällt. Doch weil Henris Gesundheit letzthin etwas nachgelassen hat, beschließt sein Sohn Paul, dass es Zeit wird für eine Mitbewohnerin. Also lässt sich der grummelige Mann darauf ein, seine Wohnung mit der jungen Studentin Constance zu teilen, gibt aber strenge Regeln vor. Allein die Zusammenfassung der Hausordnung, an die sich Constance fortan halten muss, hat 20 Seiten - fortan muss die junge Frau kalt duschen ("dauert nicht so lange") und darf keine Männer empfangen ("man braucht Regeln, wenn man in einer Gemeinschaft wohnt"). Bald hat Henri eine weitere Forderung an seine neue Mitbewohnerin: Sie soll dafür sorgen, dass sich sein Sohn Paul von Freundin Valérie trennt, die der Papa für eine Idiotin hält. Falls Constance Paul und Valérie auseinanderbringt, braucht sie sechs Monate keine Miete zu zahlen. Wohl oder übel willigt Constance ein...

Mit großer Heiterkeit inszeniert Regisseur Ivan Calbérac die hochkomischen Verwicklungen einer hinreißenden Wohngemeinschaft, die einen grimmigen Herren das Fürchten und das Lieben lehrt.

Gerade gestartet und schon ein Publikumsliebling ist der Film mit der Kuh "Unterwegs mit Jacqueline" (Frankreich/Marokko 2016) von Regisseur Mohamed Hamidi. Die algerisch-französische Komödie hat alles, was ein Sommerhit braucht - Spaß, Leichtigkeit und dazu einen absolut brillanten, sympathischen Hauptdarsteller. Zu sehen in der Kinowerkstatt am Sonntag, 7. August, um 18 Uhr und am Montag, 8. August, um 20 Uhr.

Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauern ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu präsentieren. Als er tatsächlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr. Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft treten Fatah und seine Kuh eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß einmal quer durch Frankreich. Auf der Strecke von Marseille nach Paris zur Landwirtschaftsausstellung erlebt er allerhand Abenteuer, lernt viele Menschen kennen und wird dazu noch zum Internethelden...



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