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| 12:49 Uhr

Howwelser Fastnacht
„Halleluja“: Der Howwels machte mächtig Fastnachts-Zirkus

Der Einzug der "Sternsinger" bei der Howwelser Fastnacht.
Der Einzug der "Sternsinger" bei der Howwelser Fastnacht. FOTO: Daniel Roschy
St. Ingbert. Die „Howwelser Fastnacht“ hauptsächlich mit Akteuren aus der Pfarrei St. Josef rund um den St. Ingberter Ortsteil Hobels stand in diesem Jahr unter dem Motto „Andreas Sturm Theatre präsentiert: Zirkus Halleluja“. Demzufolge nahm der Elferrat das Thema auf und los ging´s mit einem Zirkuseinmarsch und einem Stimmungslied, um das närrische Volk gleich in Schwung zu bringen. Dazu trug auch Familie Meyer als Stadtschreiber bei sowie deren Tochter Eleonore mit ihrem Einzelvortrag als junges Wandermädel. red

Die Jugendgarde der DNZ und Funkenmariechen Emily Wendel zeigten, dass man für tolle Gardetänze das ganze Jahr über üben muss. Und dann ging das Geschnatter los. Der Elferrat steckte in quietschgelben Entenkostümen und präsentierte die weltweit erste Entendressur. Ohne Zugabe kamen sie nicht von der Bühne, auf der dann Bertram Somieski in einer fein geschliffenen Rede die Vorzüge von Tütensuppen erklärte. Dann ging es mit den Highlights Schlag auf Schlag. Das Pastoralteam zeigte in einem wirklich witzigen und gekonnt aufgeführtem Sketch, was Sternsinger auf ihrer Sammeltour so alles erleben können. Kaum waren die wieder weg, wurde es hektisch im Saal, denn die „Ottentaler“, eine Spaß-Turntruppe aus Lautzkirchen, bauten ihre Turngeräte in der Howwelser Manege auf und zeigten waghalsige und witzige Akrobatik. Das Publikum war hellauf begeistert. Die Begeisterung schwappte auch über auf Fabian Roschy, der als „Freggert“ wieder allerlei Kurioses aus dem Hause Roschy und aus dem Stadtgeschehen preisgab.

Für tänzerischen Schwung sorgten dazwischen die „Desperate Housewives“ von der DNZ auf ihrer Reise zurück in die 80er. Dann wurde es zweimal lokalpolitisch. Zuerst dampfte Konrad Weisgerber als Lukas, der Lokomotivführer mit mehreren Loks und allerlei Seitenhieben auf die Stadt durch den Saal. Auch die Tramps Armin Hook und Roland Roschy griffen bei ihrem Liedvortrag so manche Posse rund um den OB auf und kamen daher natürlich nicht um eine Zugabe herum. Zu später Stunde löste die Tanzgarde des KV Oberwürzbach als „Sherlock Holmes“ noch einen brisanten Fall, ehe dann das Publikum erneut tobte, als der Elferrat die Narren ins Moulin Rouge entführte und einen „Can-Can“ tanzte. Noch nie lagen „Zugabe“ und „Sauerstoffzelt“ so nah beieinander wie in diesem Moment.

Ganz aus dem Häuschen war das närrische Volk dann beim Auftritt der „Frohsinns-Krätzjer“, die binnen weniger Takte den Saal in eine riesige Partyzone verwandelten. Den Abschluss dieses tollen Abends bildeten wie jedes Jahr Fabian und Roland Roschy mit ihrer Hobels-Hymne „Du bist die Fastnacht“.

Im kommenden Jahr am 23. Februar wird die Howwelser Fastnacht zum 22. Mal vom Elferrat veranstaltet.

Die Ententänzer.
Die Ententänzer. FOTO: Daniel Roschy