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Ortsrat Rentrisch
Grundschule kann bald Kita sein

Ein Durchbruch: Damit die Kita in die ehemalige Grundschule in Rentrisch ziehen kann, wurde für den Brandschutz die Fassade geöffnet (Mitte).
Ein Durchbruch: Damit die Kita in die ehemalige Grundschule in Rentrisch ziehen kann, wurde für den Brandschutz die Fassade geöffnet (Mitte). FOTO: Cornelia Jung
Rentrisch. Im Ortsrat Rentrisch ging es um den Baufortschritt am ehemaligen Schulgebäude. Von Cornelia Jung

Die Kindertagesstätte Rentrisch zieht künftig einen Steinwurf weit weg in die ehemalige Grundschule Am Stiefel ein. Noch wird die Grundschule für den Umbau vorbereitet. Für die SPD-Fraktion Grund genug, dies in jeder Ortsratssitzung zu thematisieren, um immer auf dem aktuellsten Stand der Umbauarbeiten zu bleiben.


Wie die Verwaltung diesmal mitteilte, seien die im Dezember angekündigten Erd-, Maurer- und Betonarbeiten, die dem vorbereitenden Brandschutz dienen, mittlerweile fristgerecht abgeschlossen. Am 9. Januar sei die Baugenehmigung erteilt worden. Jetzt seien die Planungen und Ausschreibungen für das Projekt in Bearbeitung.

Mit dem derzeitigen Nutzer des Gebäudes, der „Förderschule für Hochbegabte“, habe ein Ortstermin an der Schillerschule stattgefunden, bei dem das Objekt vorgestellt und die Möglichkeiten für dessen Nutzung aufgezeigt wurden. Parallel zu den Arbeiten in der ehemaligen Grundschule in Rentrisch würden die Räumlichkeiten der Schillerschule saniert. Ein Umzug der Förderschule sei für Juni 2018 geplant, damit das Ferienprogramm bereits am neuen Standort stattfinden kann, hieß es.

Über den weiteren Baufortschritt in Rentrisch werde man den Ortsrat regelmäßig informieren. „Ich bin ganz froh, wenn Schwung in die Sache kommt. Die Fördergelder sollten kein zweites Mal verfallen“, sagte Helga Roth (SPD). Die Baupläne hängen in der Schule aus. Dass für die „Förderschule der Hochbegabten“ ein anderer Standort gefunden wurde, begrüßte der Ortsrat ausdrücklich. „Doch auch für alle anderen, die in der Schule beheimatet sind, muss eine Lösung her“, fordert Nadine Müller (CDU).

Dazu gehören die Ortsverwaltungsstelle, die Frauengemeinschaft, die kfd-Theatergruppe und der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis, die ebenfalls Räumlichkeiten bräuchten, um ihr Material unterzustellen. Um unabhängig vom Terminplan der Bauarbeiten zu sein, wurde auch das Dorffest räumlich verlegt. Es wird auf jeden Fall vom 13. bis 15. Juli auf dem Parkplatz oberhalb des Schulhofs stattfinden. Bei der Stadt wird der Ortsvorsteher für die Durchführung des Festes diesen und auch den Schulhof als Veranstaltungsplatz beantragen. Sollte Letzterer nicht durch die Bauarbeiten gesperrt sein, werde er für das Aufstellen des Toilettenwagens und vielleicht auch für ein Karussell mitgenutzt.