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Grüne wollen weniger Steuern für geschulte Hundebesitzer

St. Ingbert. Die St. Ingberter Grünen sprechen sich für eine Neuausrichtung der städtischen Hundesteuersatzung hin zu mehr Tierschutz und Sicherheit aus. "Wir wollen Hundehalter, die einen Hund aus einem Tierheim aufnehmen, in den ersten beiden Jahren von der Steuerpflicht befreien

St. Ingbert. Die St. Ingberter Grünen sprechen sich für eine Neuausrichtung der städtischen Hundesteuersatzung hin zu mehr Tierschutz und Sicherheit aus. "Wir wollen Hundehalter, die einen Hund aus einem Tierheim aufnehmen, in den ersten beiden Jahren von der Steuerpflicht befreien. Damit können wir einen Anreiz setzen, Hunde aus Tierheimen aufzunehmen", erklärt Christian Bohr, Vorstandssprecher der St. Ingberter Grünen. Außerdem wollen die Grünen für Hundehalter, die den Hundeführerschein erworben haben, einen ermäßigten Steuersatz einführen. Bohr: "Durch Sachkundelehrgänge lernen Hundehalter, artgerecht mit den Tieren umzugehen. Damit lassen sich der Tierschutz stärken und zugleich Gefahren, die von Hunden im öffentlichen Raum ausgehen können, verringern."Mit der Erhebung einer Hundesteuer wird grundsätzlich das Ziel verfolgt, die Anzahl der Hunde zu begrenzen. So erhebt die Stadt St. Ingbert für den ersten Hund 60 Euro und für den zweiten Hund 90 Euro. Jeder weitere Hund kostet 132 Euro. red