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„Große Familie“ trifft sich bei der St. Ingberter Sommerakademie

St Ingbert. Die St. Ingberter Volkshochschule bietet in den großen Ferien wieder die Sommerakademie an. Das Programm steht, die ersten Anmeldungen liegen bereits auf dem Tisch. Wer dabei sein will, sollte deshalb nicht lange zögern . Cornelia Jung

. Obwohl das Programm der Sommerakademie der Volkshochschule St. Ingbert noch fast druckfrisch ist und erst gestern im St. Ingberter Rathaus vorgestellt wurde, sind die ersten Anmeldungen schon im Dezember bei Uschi Vogel eingegangen. Keiner der ehemaligen Teilnehmer, der bereits im vergangenen Jahr einen Kursus für das "nächste Mal" im Sommer 2015 im Auge hatte, wollte den Anmeldetermin verpassen oder bei seinem Wunschtermin oder- kurs außen vor bleiben. "Wir sind wie eine große Familie und da kommt es schon mal vor, dass die Leute mir die Anmeldung in meinen Briefkasten zu Hause einwerfen", so Vogel, die bei einem Besuch eines Sportvereins in Kirkel ein paar Programme im Gepäck hatte und von dort auch postwendend vier Anmeldungen bekam. Das Programm sprach in jedem Jahr rund 120 Teilnehmer an und auch für 2015 hat man sich bei der VHS für die ersten beiden Sommerferienwochen wieder allerhand einfallen lassen.

Natürlich gibt es wieder die "Selbstläufer" wie Goldschmiede-, Speckstein- und Bildhauerkurs sowie den Kursus "Betonguss nach freiem Gestalten", bei dem unter anderem Dekoobjekte für den Garten geschaffen werden können. Aber auch die "Zeichnerische Malerei", "Experimentelle Bildgestaltung in Acryl/ Aquarell", der Fotoworkshop und der Kursus "Nähen und Zuschneiden" sind wieder unter den elf Sommerakademie-Angeboten, die zum großen Teil im schönen Ambiente der Villa Martin in der Annastraße, aber auch in der Südschule stattfinden.

"Die Sommerakademie ist was Besonderes", sagte Oberbürgermeister Hans Wagner bei der Programmvorstellung, "die Teilnehmer, die seit Jahren kommen, sind hocherfreut, dass es endlich wieder losgeht." Freuen dürfen sie sich auch auf Neues. "Die Sommerakademie ist diesmal auch geprägt vom Weisgerber-Gedenkjahr", so VHS-Leiterin Marika Flierl, die damit auf den Kursus "Wege zum Werk von Albert Weisgerber " mit Sabine Franke hinweist, bei dem sich die Teilnehmer nicht nur dem Maler Weisgerber und seiner Kunst annähern, sondern selbst zum Pinsel greifen. Außerdem können die Teilnehmer in einem Kursus lernen, wie Bilder mit der Technik des "Holzfarbschnitts" gedruckt werden. "Viel Leben, viel Lachen, viele Gespräche prägen die zwei Wochen", so Flierl, "aber auch Musik, denn der Hausmusikkreis bringt sich ebenfalls ein und beflügelt die Veranstaltung." Flierl wies darauf hin, dass es die Veranstaltungen, die in der Sommerakademie-Broschüre enthalten sind, das ganze Jahr über an der VHS gibt. "Doch für viele ist die Sommerakademie eine Initialzündung." Im Begleitprogramm können neugierige Genießer bei "Kochen is(s)t Kunst Querbeet" die Fusionsküche ausprobieren. Wenn der Biosphären-Bürger-Garten am Kulturhaus fertig ist, soll das Programm perspektivisch in diese Richtung weitergedacht werden. Dann könnte es im Außenbereich mit seiner Kräuterspirale und selbst gezogenem Gemüse verstärkt um das Kochen mit regionalen Produkten gehen. Ideen gibt es genug.

Die Broschüren liegen im Rathaus, der VHS, aber auch in den Buchhandlungen und einigen Geschäften aus.