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Lesung
Autorin Franziska Hauser liest aus ihren Werken

Franziska Hauser.
Franziska Hauser. FOTO: Dirk Skiba
St. Ingbert. Am Mittwoch, 28. November, um 19.30 Uhr, veranstaltet das St. Ingberter Literaturforum eine Lesung mit Franziska Hauser in der Stadtbücherei St. Ingbert, Kaiserstr. 71. Franziska Hauser wurde 1975 als Tochter einer Puppenspielerin und eines Dokumentarfilmregisseurs und Enkelin des Schriftstellers Harald Hauser in Pankow/Ostberlin geboren. red

Sie studierte Bühnenbild und Freie Kunst an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und Fotografie an der Ostkreuzschule bei Arno Fischer. Neben ihrer Tätigkeit als Fotografin ist sie auch als Schriftstellerin tätig. Für „Das Magazin“ fotografierte sie unt textete auch später. Im Frühjahr 2015 erschien ihr Debütroman „Sommerdreieck“, der den Debütantenpreis der lit.Cologne erhielt und auf der Shortlist des aspekte-Literaturpreises stand.


Der im Frühjahr 2018 erschienene Roman „Die Gewitterschwimmerin“ wurde für die Longlist des diesjährigen Deutschen Buchpreises nominiert. Der Roman handelt von der Familie Hirsch, die Verfolgte, Widerstandskämpfer, Opportunisten und Künstler waren. Ein Jahrhundert deutsche Geschichte hat sie geprägt, und die Hirschs taten nicht wenig, um dem Jahrhundert ihrerseits einen Stempel aufzudrücken. Oft galt es, die eigene Haut zu retten, dabei nicht empfindlich zu sein. Und empfindlich war die Ich-Erzählerin Tamara Hirsch nie. Stattdessen suchte sie Abenteuer und Risiko. Sie hat es geschafft, ihren Weg zu gehen, sie hat Menschen verletzt, vor den Kopf gestoßen, sich durchgesetzt, wann sie es für richtig hielt. Sie konnte sich durchschlagen, während die Familie andere zugrunde richtete. Eine Schuld, die Tamara nicht verzeihen kann.

Der Eintritt ist frei.