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Stadtrat
Fraktionen begrüßen „filmreif!“-Beschluss

St. Ingbert. (red) Die Koalition aus CDU, Familien-Partei und Grünen begrüßt, dass der von ihr gemachte und „deutlich über den von der Verwaltung vorgelegten Vorschlag hinausgehende“ Beschlussvorschlag zu einer Neuauflage des Bundesfilmfestivals junger Film in St. red

Ingbert einstimmig vom Stadtrat beschlossen wurde.


Dies gebe Planungssicherheit für die Veranstalter, um das in 2018 so überaus erfolgreich gestartete Festival auch 2019 mit deutlich aufgestockten finanziellen Mitteln durchzuführen und damit bundesweit zu etablieren. Gleichzeitig stelle der Beschluss eine Gratwanderung mit den knappen finanziellen Ressourcen der Stadt und damit einen verantwortungsvollen Umgang mit den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger dar. „Daher wird in den anstehenden Beratungen eine haushaltsneutrale Finanzierung angestrebt“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Breinig.

Auch die Unabhängigen – UCD – St. Ingbert begrüßen die Entscheidung des Stadtrates, das Festival „filmreif!“ in den nächsten Jahren finanziell zu unterstützen. „Dies ist nicht zuletzt dem überzeugenden Debüt und der professionellen Vorbereitung der beiden Projektverantwortlichen Jörn Michaely und Fabian Roschy und ihrem Team zu verdanken“, so der Fraktionsvorsitzende Michael Trittelvitz.



St. Ingbert biete mit vielen kulturellen Veranstaltungen weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus bereits ein attraktives Kulturprogramm. Das Festival „filmreif!“ ergänze das seit Jahren stattfindende Jazzfestival und den Kleinkunstpreis „St. Ingberter Pfanne“ in hervorragender Weise.

Der im Vorfeld von der Familien-Partei gemachte Vorschlag, das Jazzfestival im Wechsel mit „filmreif!“ – also je im Zweijahres-Rhythmus – stattfinden zu lassen, wird aus Sicht der UCD den unterschiedlichen Ansprüchen der verschiedenen Zielgruppen beider Veranstaltungen nicht gerecht. „Diese Vorgehensweise hätte das Ende der beiden hochanspruchsvollen, überregionalen Events risikiert“, meint die UCD.