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Finanzierungslücken bei Neubau in Rohrbach werden geschlossen

Oberbürgermeister Hans Wagner (hinten Mitte) übergab im Namen der Erich-Ferdinand-Bläse-Stiftung 10 000 Euro an die katholische Kita St. Johannes Rohrbach zweckgebunden dafür, die Finanzierungslücke bei den Baunebenkosten für den Kita-Anbau zu minimieren. Pfarrer Marcin Brylka (hinten links) hatte den Antrag dafür gestellt. Foto: Jung
Oberbürgermeister Hans Wagner (hinten Mitte) übergab im Namen der Erich-Ferdinand-Bläse-Stiftung 10 000 Euro an die katholische Kita St. Johannes Rohrbach zweckgebunden dafür, die Finanzierungslücke bei den Baunebenkosten für den Kita-Anbau zu minimieren. Pfarrer Marcin Brylka (hinten links) hatte den Antrag dafür gestellt. Foto: Jung FOTO: Jung
Rohrbach. Die Pfarrei St. Johannes in Rohrbach hat noch einige Restposten, die für den Neubau ihrer Kita zu begleichen sind. Umso größer die Freude, als jetzt OB Hans Wagner eine Spende der Bläse-Stiftung nach Rohrbach mitbrachte. con

. Die Kinder und ihre Erzieherinnen in der Kindertagesstätte St. Johannes in Rohrbach sind vor kurzem in ihren Neubau eingezogen und rundum glücklich (wir berichteten). Sieht man den Anbau und die aufgestockte Etage mit allen Neuerungen, kann man kaum glauben, dass dieses "Komplettpaket" nur 2,1 Millionen Euro gekostet hat. "Das ist wenig Geld, wenn man es denn hat", wie Pfarrer Marcin Brylka sagt.

Trotz Verhandlungsgeschick und der ein oder anderen "mitgenommenen" Rabattaktion blieb noch eine Finanzierungslücke, die nach und nach geschlossen werden muss. Immer noch kommen Rechnungen ins Haus geflattert, die Endabrechnung steht noch aus. Jeder Handwerker, der Hand angelegt hat, möchte sein Geld für die von ihm erbrachte Leistung. Doch gerade bei den Baunebenkosten für den Anbau, die für den den Architekten, den Statiker, die Prüfingenieure oder das Feuerschutzgutachten angefallen sind, gibt es noch einen Restbetrag, der beglichen werden muss.

Deshalb beschloss der Vorstand der Erich-Ferdinand-Bläse-Stiftung jetzt, 10 000 Euro zur Erfüllung des Stiftungszweckes, Geld für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zur Förderung der Wohlfahrtspflege in St. Ingbert einzusetzen, an die Kita St. Johannes zu übergeben. Am vergangenen Donnerstag übergab Oberbürgermeister Hans Wagner den Scheck über diese Summe, die aus den Ergebnisrücklagen der Stiftung stammt, und schaute sich bei der Gelegenheit auch das Gebäude an. Die Kinder schauten neugierig, was denn der große Mann im Kindergarten macht.

Marcin Brylka erklärte es ihnen und fragte auch, ob sie denn wüssten, was man sich für dieses Geld kaufen könnte. Über den Preis von einem Euro für ein Bällchen Speiseeis machten es die Kleinen dann an einem Riesenberg der kalten Leckerei fest. Während das laute "Danke" eines kleinen Jungen wohl daher rührte, weil er glaubte, es gäbe bald das von ihm ersehnte Eis, bedankten sich die Leiterin Christel Wentz und Pfarrer Brylka für den Geldsegen: "Herzlichern Dank, es ist uns eine große Hilfe." Der Oberbürgermeister freute sich, dass die Hilfe den Kleinsten zugute kommt: "Dafür ist die Stiftung schließlich da und ich weiß, dass es bei euch sinnvoll eingesetzt wird".