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Feuerwehrgerätehaus
Feuerwehrgerätehaus nimmt Formen an

Rohrbach. Nach der Beauftragung eines Architekten hat sich auch der Rohrbacher Ortsrat mit dem Projekt befasst.

Seit Jahren kämpfen die Rohrbacher für ein neues Feuerwehrgerätehaus. Kürzlich hat der Bauausschuss einen Planungsauftrag an das Büro Michaeli und Partner vergeben. Die Rohrbacher Architekten hatten im Januar dem Löschbezirk konkrete Pläne für den Neubau vorgestellt.


Der Auftrag beinhaltet alle Schritte bis zur Entwurf – um anschließend einen Förderantrag stellen zu können. Eingebunden sind ein Statikbüro, ein Brandschützer sowie ein Planer für die Technischen Gewerke des Bauprojekts.

Ortsvorsteher Roland Weber informierte den Ortsrat in dessen jüngster Sitzung über den Stand der Dinge. Er zeigte sich optimistisch: „Wenn alles klappt, steht der Bau Ende nächsten Jahres.“ Ein Rohrbacher, der die Sitzung als Gast verfolgte, hatte noch viele Fragen und wollte wissen, ob eine Erweiterung des Baus möglich sei, sollten sich in Zukunft die Anforderungen ändern. Er fragte auch, ob es nicht Sinn mache, die Löschbezirke Hassel und Rohrbach beispielsweise im Stegbruch zusammenzulegen. Letzteres verneinte Weber, er verwies auf die Selbständigkeit der beiden Wehren und die geforderten kurzen Ausrückzeiten. „Ein Ort wäre immer benachteiligt“, befand er.

Die Bedenken des Bürgers zur gefährlichen Verkehrssituation, die sich beim Ausrücken der Fahrzeuge von Ausfahrt Hinter den Gärten auf die Kaiserstraße im Höhe der Sparkasse ergebe, versuchte er zu zerstreuen. Zu gegebener Zeit müsse man dort vielleicht über eine zuschaltbare Signalanlage nachdenken. Erst während des laufenden Betriebs werde sich zeigen, ob diese überhaupt notwendig sei.