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FDP
FDP wirbt für Schenker-Ansiedlung

St. Ingbert. Die FDP-Stadtratsfraktion würde das Logistikunternehmen gerne in St. Ingbert sehen. red

Die Stadtratsfraktion der Freien Demokraten hat sich bei einer Info-Veranstaltung aus erster Hand über die Ansiedlungswünsche des Logistikunternehmens DB Schenker informiert. „Für die DB Schenker, welche am derzeitigen Standort in Saarbrücken aus allen Nähten platzt, ist die Ansiedlung im Kleber-Industriepark direkt an der Autobahn in St. Ingbert deshalb von großem Interesse, weil hier glückliche Umstände zusammentreffen“, erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Andreas Gaa.


Welche Umstände das sind, führt Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Karr aus: „Zum einen liegt der neue anvisierte Standort direkt an der Autobahn, somit werden weder Wohnbevölkerung noch Landschaften tangiert. Es handelt sich um ein ausgewiesenes Industriegebiet.“ Der normale Berufsverkehr an der Autobahnauffahrt St. Ingbert-Mitte erfahre laut Karr kaum Beeinträchtigungen, da der Lkw-Verkehr des Logistikers viel früher bzw. später stattfinde als zu den Stoßzeiten zwischen 6.30 und 9 Uhr bzw. zwischen 16 und 18.30 Uhr. „Zudem wird die Stadt St. Ingbert auch von den rund 550 Beschäftigten, welche von Saarbrücken nach St. Ingbert umsiedeln müssen, als attraktiv eingeschätzt wegen der Anfahrtswege zur neuen Arbeitsstelle bzw. den guten Einkaufsmöglichkeiten um die Ecke“, zählt Karr weiter auf.

Die FDP-Fraktion im Stadtrat verweist auch darauf, dass es sich bei Schenker um eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Bahn handelt. Was eine sichere Ansiedlung für die Zukunft mit keinerlei Insolvenzrisiko bedeute, gute und sichere Arbeitsplätze am Standort St. Ingbert, einen zusätzlichen Beitrag zu den Steuereinnahmen der Stadt und große Synergieeffekte für die einheimische Industrie.



„Vielen ist nicht bewusst, dass gerade Schenker für die namhaften Firmen wie Festo, Bosch und auch Hager die Logistik durchführt, sodass die Ansiedlung am jetzt ausgewählten Standort auch große Vorteile für diese Betriebe mit sich bringt“, so der Fraktionsvorsitzende Andreas Gaa abschließend.