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Familienpartei
Neue „Flexi“-Kita erforderlich?

St. Ingbert. Familienpartei regt interkommunale Zusammenarbeit bei der Kinder-Betreuung an. Von red

Die St. Ingberter Familienpartei hält den Neubau einer Kindertagesstätte in der Stadt zumindest für überlegenswert. Die regelmäßig von der Stadtverwaltung erfragten Zahlen zu Angebot und Nachfrage von und nach Kita-Plätzen führe zunehmend zu Antworten, die sowohl in städtischen Einrichtungen als auch bei freien Trägern erkennen ließen, dass die Kapazitäten übervoll seien.


Familiennachzug und Anstieg der Geburtenrate seien dabei noch unberücksichtigt. Brauche man temporäre Ausweichquartiere – ob jetzt geplant wegen Sanierungsausweichsituation oder aus der Not – müsse man feststellen, man habe nach heutigen baulichen Anforderungen, wie etwa beim Brandschutz, keine geeigneten Räumlichkeiten, so Susanne Baumann, Sprecherin für Kultur, Bildung und Soziales der Familien-Partei. Bereits bei der Schillerschule werde man dies vermutlich erkennen müssen. Betrachte man zum Dritten die definierte Aufgabe „Ausweitung von Kita-Öffnungszeiten“ um den Eltern mehr Flexibilität zu schaffen, die es ihnen ermöglicht die in der Berufswelt heute geforderte zeitliche Flexibilität in Einklang mit der Familie zu bringen, sei auch hierfür eine neue Einrichtung ein hochinteressanter Gedanke. Eine neue Einrichtung könne als „Flexi-Kita“ konzipiert nicht nur den städtischen Bedarf an solchen Plätzen bedienen, sondern einen gelungenen Betreuungsbeitrag über die Stadt hinaus leisten, um das Wort der interkommunalen Kooperation jetzt mal anders zu beschreiben, meldet die Partei.

Gerade weil St. Ingbert in der Frage der Flexibilisierung/Ausweitung der Öffnungszeiten auf der Stelle trete, brauche es neue gedankliche Impulse und ein Wollen diese Aufgabe zu meistern. Alle drei Gründe: Kapazität und Auslastung, bauliche Erfordernisse und Flexibilität der Betreuung sollten nach Auffassung der Familien-Partei dazu führen, über eine neue Einrichtung nachzudenken.