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| 22:22 Uhr

Familien-Partei will Wohnheim für Studenten

St. Ingbert. Die Stadtratsfraktion der Familien-Partei greift erneut das Thema "Studentenstadt St. Ingbert" auf. Sie sieht darin einen wichtigen Baustein zur Zukunftsfähigkeit der Mittelstadt vor dem Hintergrund zurückgehender Bevölkerungszahlen

St. Ingbert. Die Stadtratsfraktion der Familien-Partei greift erneut das Thema "Studentenstadt St. Ingbert" auf. Sie sieht darin einen wichtigen Baustein zur Zukunftsfähigkeit der Mittelstadt vor dem Hintergrund zurückgehender Bevölkerungszahlen. Die Fraktion begrüße, schreibt ihr Vorsitzender Heinz Dabrock, dass auch Hans Wagner, Oberbürgermeister und Parteifreund Dabrocks, beim Neujahrsempfang dieses Thema angesprochen habe.Für die Familien-Partei eröffne die Tatsache, dass das Arbeitsagentur-Gebäude in der Spitalstraße zum Verkauf stehe, eine Option hin zu einem Studentenwohnheim in St. Ingbert. Mit dem Sommersemester 2013 werde bereits die Busverbindung vom und zum Universitätscampus Saarbrücken durch eine bedarfsgerechte verdichtete Taktung des Angebotes - insbesondere auch in den Semesterferien - aufgewertet.

Ob das Gebäude für den Umbau in ein Studentenwohnheim geeignet sei, soll nach Dafürhalten des Fraktionsvorsitzenden Heinz Dabrock ein externes Gutachten als Machbarkeitsstudie klären. Die Familien-Partei sieht im rechten Gebäudetrakt gute bauliche Voraussetzungen für studentische Wohngemeinschaften, ansonsten könnten Einzel- oder Doppelappartements mit Kochzeile und Nasszelle eingerichtet werden. Im Erdgeschoss könnten Teile der Stadtverwaltung mit behinderten- und familiengerechter Erschließung untergebracht werden. In der Folge könnte das Verwaltungsgebäude "Haus Uhl" frei und ließe sich vermarkten.

Die Partei regt das Erstellen eines "Businessplans" durch einen externen Fachmann an, bevor in konkrete Kaufverhandlungen eingestiegen werden soll. Durch ein Studentenwohnheim würde das Image St. Ingberts hin zu einer "Studentenstadt" einen wichtigen Schritt nehmen, auch in Verbindungung mit dem geplanten "Schülerforschungszentrum Alte Schmelz" und der ASW-Berufsakademie. red