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Zukunft des Filmfestivals
Familien-Partei will junge Kultur verbinden

St. Ingbert. Die Familienpartei möchte die Veranstaltung „filmreif! – das Bundesfestival junger Film“ in das Kulturangebot der Stadt einbetten und schlägt vor, dass sich Jazzfestival und Filmfestival abwechseln. red

Nachdem die Veranstaltung „filmreif““ ihre Feuerprobe bestanden habe, müsse man schauen, wie man das Format dauerhaft in das Kulturangebot der Stadt St. Ingbert integrieren könne, gab Roland Körner, Fraktionsvorsitzender der Familien-Partei zu bedenken. Er schlägt der Stadtverwaltung vor, diese Veranstaltung jährlich wiederkehren zu lassen, was der Stadtrat mit 50 000 Euro Direktzuschuss und in etwa der gleichen Summe an sogenannten internen Verrechnungen (Personal- und Sachkosten) insgesamt also in etwa 100 000 Euro bewilligen müsse.


„Auch wenn wir das Format begrüßen und zum geglückten Start gratulieren, gehört es seriöserweise dazu, sich auch über dessen Finanzierung nachhaltig Gedanken zu machen“, so Körner. Daher schlage die Familien-Partei einen jährlichen Wechsel zwischen „Jazz-Festival“ und „filmreif! – das Bundesfestival junger Film“ vor. Den städtischen Haushalt würde dies schonen. Es ließe im Gegenteil für beide Events Spielraum einer größeren finanziellen Beteiligung.

Die Familien-Partei greife hierbei einen Gedanken der Veranstalter selbst auf, die sich diese Veranstaltung alle zwei Jahre vorstellen können. Das Jazz-Festival solle ebenfalls im Format verändert werden und den Schwerpunkt auf den jungen Jazz legen. Damit würde man auch beim Jazz-Festival tendenziell wieder mehr Alleinstellung erreichen als dies derzeit der Fall sei. Es entstehe im Frühjahr ein attraktives „Junges Event“ – mal „Junger Film“, mal „Junger Jazz“ und im Herbst bliebe mit der „Pfanne“ der attraktive Klassiker im Kulturprogramm. Eine Win-Win-Situation für alle, findet die Familien-Partei.