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Aktion Picobello
Erschreckende Funde in Rohrbach

Die Geocasher fanden im Rohrbachtal etwa Leitpfosten.
Die Geocasher fanden im Rohrbachtal etwa Leitpfosten. FOTO: Manfred Agatter
Rohrbach. Picobello ging mit 250 Aufräum-Helfern im St. Ingberter Stadtteil über die Bühne. red

Unter dem Motto „Rohrbach putzt sich raus“ hatten auch der Ortsrat Rohrbach und die Rohrbacher Kahlenbergfreunde im Rahmen der Picobello-Aktion des EVS zum „Frühjahrsputz“ in Rohrbach aufgerufen. Dem Aufruf folgten rund 230 Jugendliche und 20 Erwachsene. Mit rund 190 Kindern stellte die Pestalozzischule, die von Azubis des Kauflandes unterstützt wurde das größte Kontingent. Die Grundschüler beseitigten bereits am Freitag, 9. März, Müll rund um die Pestalozzischule und pflanzten auch Frühblüher vor der Schule. Ortsvorsteher Roland Weber war von dem Engagement der Kinder begeistert: „Vermeidung, Verwertung und die richtige Entsorgung von Müll ist ein wichtiger Bestandteil der Umweltbildung und muss bereits im Kindesalter gelernt werden.“ Es war schon erschreckend, was die Geocacher so alles aus dem Rohrbachtal an der Spieserstraße geborgen hatten: Unter anderem landeten etliche Autoreifen und Straßenleitpfosten sowie einige Fernseher in den beiden am Ende randvollen sieben Kubikmeter fassenden Containern.


Neben der Pestalozzischule beteiligten sich auch die Gemeinschaftsschule Rohrbach mit rund 30 Schülern sowie einige Privatpersonen am Rohrbacher Frühjahrsputz. Mit den Geocachern, den St. Georgs Pfadfindern, der Kolpingfamilie, dem Obst- und Gartenbauverein, der Siedlergemeinschaft und den Rohrbachern Kahlenbergfreunden nahmen auch einige Vereine an der Säuberungsaktion kurz vor Ostern teil.

Zum Abschluss von „Rohrbach putzt sich raus“ luden die Rohrbacher Kahlenbergfreunde in das frühere Pfadfinderheim ein. Der Vorsitzende des Vereins Jörg Schuh dankte allen Teilnehmern mit den Worten: „Schön, dass ihr wieder dabei ward und einen Teil eurer Freizeit für Rohrbach geopfert habt.“