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Feuerwehr muss mehrfach ausrücken
Einsatzreiche Tage für die Feuerwehr St. Ingbert

Die Feuerwehr prüft, ob ein Bausims abzustürzen droht.
Die Feuerwehr prüft, ob ein Bausims abzustürzen droht. FOTO: Christian Brass
St. Ingbert. Nach einem einsatzreichen Wochenende für die freiwillige Feuerwehr St. Ingbert-Mitte, waren die Kräfte auch am Montag, 27. Juni, wieder gefordert. red

Um kurz nach halb elf Uhr am Montagmorgen wurde der Leitstelle mitgeteilt, dass in der Dr.-Wolfgang-Krämer-Straße ein Betonsims, etwa 80 Zentimeter lang, 50 Zentimeter breit und 20 Zentimeter hoch, auf den darunter verlaufenden Gehweg zu stürzen drohe. Die sieben Einsatzkräfte, die mit der Drehleiter und dem Rüstwagen anrückten, konnten jedoch Entwarnung geben, nachdem sie die Stelle untersucht hatten: Der Sims war nicht akut absturzgefährdet. Dennoch wurde der Bereich mit Absperrmaßnahmen gesichert. Mitarbeiter des Bauamts übernahmen die Einsatzstelle. Bereits um 14.33 Uhr ertönten erneut die Meldeempfänger für die Feuerwehrleute in St. Ingbert, wie Feuerwehrsprecher Florian Jung mitteilt. Der Rettungsdienst forderte die Feuerwehr an, um einen Patienten liegend aus dem ersten Stock eines Hauses in der Josefstaler Straße zu retten.


Auch beim dritten Einsatz am Montagabend musste in der Elstersteinstraße der Rettungsdienst unterstützt werden. Weil der Treppen-Aufngang zu schmal war, mussten die Feuerwehrleute gegen 20.30 Uhr einen Patienten mit medizinischen Problemen aus dem Fenster des zweiten Stockes befördern. Im Einsatz waren jeweils zwölf Feuerwehrleute mit der Drehleiter und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug.