Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Eine schrullige Dame und ihr zwielichtiger Job

Paulette (Bernadette Lafont) handelt mit Drogen, um ihre Rente aufzubessern. Foto: Neue Visionen
Paulette (Bernadette Lafont) handelt mit Drogen, um ihre Rente aufzubessern. Foto: Neue Visionen FOTO: Neue Visionen
St Ingbert. Die Kinowerkstatt in St. Ingbert hat für die kommenden Tage eine neue französische Komödie aufs Programm gehoben: „Paulette“ aus dem Nachbarland erzählt von einer Rentnerin aus einem Vorort von Paris, die sich auf unkonventionelle Weise ihre Pension aufbessern will. red

Und wieder macht eine schwungvolle und originelle französische Komödie Furore: "Paulette" ist in Frankreich der Hit und läuft an diesem Samstag um 18 Uhr sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert. Die rüstige Rentnerin Paulette (Bernadette Lafont) lebt trotz ihres fortgeschrittenen Alters von 80 Jahren alleine in einem zwielichtigen Pariser Vorort. Zu schaffen macht ihr nur ihre schmale Pension, über die sie sich immer wieder aufs Neue aufregen könnte. Als ihr eines Abends ein Päckchen Marihuana in die Hände fällt, sieht sie ihre Chance gekommen - Paulette wird zur Haschisch-Dealerin. Hilfe bekommt sie außerdem von ihren Freundinnen, die ab und zu auf einen Nachmittagstee vorbeischauen. Bald schwingt sich die ruppige Dame zur unumstrittenen Königin des kultivierten Drogenhandels auf, eine Tatsache, die bald auch die mächtigen Hintermänner der lokalen Drogenversorgung hellhörig macht.

Im Doppelpack als Midnight-Movies laufen am Samstag um 21 und 23 Uhr zwei Filme von George Romero: "Die Nacht der lebenden Toten" (USA 1968) - ein Klassiker des Horrorfilms mit Duane Jones, Judith O'Dea, Keith Wayne. Ein abgelegener Friedhof, irgendwo in der Nähe einer amerikanischen Kleinstadt. Die Geschwister Johnny (Russell Streiner) und Barbra (Judith O'Dea) wollen zum Grab ihres Vaters. Johnny ist gut drauf. Er erinnert seine Schwester an ein Spiel aus der Kindheit. Johnny rief dabei zu Barbra: "Sie kommen, um dich zu holen." Dann erscheint tatsächlich ein merkwürdiger Mann auf dem Friedhof. Er geht anders als ein "normaler" Mensch und sieht blass aus. "Hier ist einer von ihnen", ruft Johnny, noch immer seine Späße treibend. Kurz darauf ist Johnny tot, nachdem er seiner Schwester helfen wollte, als der Unbekannte sie angegriffen hatte. In panischer Angst rennt Barbra davon und kommt zu einem einsam gelegenen Haus. So beginnt George A. Romeros Horror-Klassiker "Die Nacht der lebenden Toten" aus dem Jahr 1968, der das Genre einschneidend beeinflussen sollte. Diesem Film folgte später "Dawn Of The Dead" (1978, hierzulande als "Zombie" bekannt), den die Kinowerkstatt ebenfalls zeigt (ab etwa 23 Uhr) mit Ken Foree, Scott H. Reiniger, David Emge.

Auf vielfachen Wunsch läuft in der Kinowerkstatt nochmal "Türkisch für Anfänger" (BRD 2012), Regie: Bora Dagtekin, Darsteller: Elyas M'Barek, Josefine Preuß, Anna Stieblich (101 min. FSK: ab zwölf Jahre), am Sonntag um 18 Uhr.

kinowerkstatt.de