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Ein großes Fest mit langer Tradition

Der Kirkeler Wurstmarkt ruft: Vom 1. bis 7. August öffnet das traditionsreiche Volksfest seine Tore. Foto: thw
Der Kirkeler Wurstmarkt ruft: Vom 1. bis 7. August öffnet das traditionsreiche Volksfest seine Tore. Foto: thw FOTO: thw
Kirkel. Viel Arbeit auch in der Küche steht wieder an für die Macher des Männergesangvereins 1848: Der Kirkeler Wurstmarkt, das älteste Volksfest der Region, läuft in diesem Jahr vom 1. bis 7. August und zieht die Massen an. red

Den Männergesangverein Kirkel gibt es bereits seit 1848. Der Wurstmarkt, den der Männergesangverein veranstaltet, ist nicht ganz so alt, aber im Vergleich zu sämtlichen Volksfesten im Umkreis ein äußerst traditionelles Fest. Und wie immer, findet es in der ersten Augustwoche statt. Heute würde man von einem solchen Termin womöglich abraten, mit Hinweis auf all die Urlauber, die dann nicht im Lande sind. Aber das war vor 60 Jahren natürlich noch kein Thema. Wer fuhr 1953 schon groß in Urlaub, und dann gleich noch für mehrere Wochen? Wohl kaum jemand. Und so ist der Wurstmarkt bis heute ein richtiges Ferienereignis geblieben. Auch diesmal findet er wieder vom 1. bis 7. August statt.

Mehrere Tage lang wird es also für die Mitglieder des Männergesangvereins, die Mitarbeiter und Helfer um "die Wurst gehen" - auch wenn der Wurstmarkt schon lange bewiesen hat, dass er auch jenseits seines traditionellen Wurst- und Fleisch-Angebotes auch Ort vielfältiger musikalischer und gesellschaftlicher Einzelveranstaltungen in der Region einzigartig ist. "Mit unserem Seniorentreff am Wurstmarkt-Dienstag präsentieren wir die älteste Veranstaltung dieser Art im Saarpfalz-Kreis", so der Vorsitzende der Kirkeler Sänger, Hubert Pfeifer.

Auch habe sich der Kinderfestumzug am Montag des Volksfestes in den vergangenen Jahren zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt.

Wichtig: Während des Wurstmarktes gibt es natürlich auch etliche Verkehrsänderungen. Die Burgstraße wird von der Kreuzung Burg-, Goethe-, Wieland-, Blieskasteler Straße bis zur Einmündung der Schulstraße zur Einbahnstraße erklärt.

Die Wielandstraße wird von der Einmündung in die Goethestraße bis zu den Einmündungen Eichendorffstraße/Hinter dem Schloss voll gesperrt.

Auf der gesamten Westseite des Kohlroterwegs ist absolutes Haltverbot angeordnet. Das Teilstück des Kohlroterwegs wird zwischen den Einmündungen Wielandstraße und Burgstraße in Fahrtrichtung der Burgstraße zur Einbahnstraße erklärt.