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Rossini-Soiree
Ein Abend im Zeichen Rossinis und seiner Werke

St. Ingbert. Die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) lädt am Donnerstag, 12. April, um 19 Uhr zur Rossini-Soirée in den Konferenzraum der KEB, (Karl-August-Woll-Straße 33) nach St. Ingbert ein. Referenten sind Karin und Franz Biet. Der Name Rossini steht für ein Fest der Sinne: Die Freunde der Belcanto-Oper denken an den „Barbier von Sevilla“, „Die Italienerin in Algier“, „La Centerola“ und mehr, Rossini hat in 20 Jahren 39 Opern geschrieben. Die Gourmets unter seinen Verehrern schwärmen von „Tournedos alla Rossini“. Nachdem er 1829 mit „Guillaume Tell“ seine letzte Oper geschrieben hatte, bleibt er der Nachwelt als Schöpfer geistlicher Werke, des „Stabat mater“, der „Petite messe solennelle“ erhalten. Ab 1858 beginnt er seine „Péchés de vieillesse“, seine „Alterssünden“ zu sammeln, Klavierstücke, die für ihren Witz bekannt sind, wie die Titel verraten: „Gefolterter Walzer“, „asthmatische Etüde“ oder „Fehlgeburt einer Polka-Mazurka“. Auch im Alltag war er zu Scherzen aufgelegt: „Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“ Zu hören sind weltliche und geistliche Kompositionen sowie kammermusikalische Kostbarkeiten. red

Infos: KEB, Tel. (0 68 94) 9 63 05 16.