| 00:00 Uhr

Drillinge ganz in Schwarz ärgern die Mutter

St Ingbert. Nachwuchs bei den Huftieren gab es jetzt am Nassauer Graben in St. Ingbert: Seit vier Jahren hält Hans-Werner Krick dort Schafe, ein Jahr später kamen Ziegen dazu. Cornelia Jung

. Seit vier Jahren beherbergt Hans-Werner Krick am Nassauer Graben neben seinen Bienenvölkern auch Schafe . Ein Jahr später kamen noch Ziegen hinzu, die allesamt das Gras auf dem Gelände kurz halten und zahlreiche St. Ingberter mit ihrer bloßen Anwesenheit erfreuen. Anfang März gab es Nachwuchs bei den Huftieren. Aktuell hat Krick zehn Mutterschafe und deren elf Lämmer, eine Ziegenmama und deren Zwillinge, drei weitere Ziegen und vier Schafböcke zu versorgen. Zora, das Skudden-Schaf mit dem namengebenden rötlichen "Schafspelz", war beim Kinderkriegen besonders fleißig, denn sie brachte Drillinge zur Welt. Die putzmunteren schwarzen Lämmer springen umher, manchmal auch übermütig auf dem Rücken ihrer Mama. Bei Skudden kommt solch eine Mehrlingsgeburt nicht oft vor. Zora nimmt es mit Gleichmut hin, wenn drei Kinder sich um ihre zwei Zitzen "streiten". "Das ist Glück, dass alle drei gleich stark sind", so Krick, "so trinken sie eins ums andere und wenn eins mal nichts kriegt, ist es eben beim nächsten Mal dran." Nachts müssen die Kleinen und ihre Mütter vorerst in den Stall, denn zwei Lämmer hat sich bereits der Fuchs geholt.