| 19:12 Uhr

Drei mögliche Standorte für Kita-Neubau

Wo kommt der Neubau der Kita Herz Jesu hin? Ortsvorsteher Markus Hauck, Pascal Rambaud und Andreas Abel (von rechts) besichtigen das Gelände der katholischen Kirche Hassel. Foto: Christa Strobel
Wo kommt der Neubau der Kita Herz Jesu hin? Ortsvorsteher Markus Hauck, Pascal Rambaud und Andreas Abel (von rechts) besichtigen das Gelände der katholischen Kirche Hassel. Foto: Christa Strobel FOTO: Christa Strobel
Hassel. Vom Duschtrakt im Sportheim bis zum möglichen Standort des Neubaus der katholischen Kita: Bürgermeister Pascal Rambaud informierte sich vor Ort im Stadtteil Hassel, was anliegt und wie's gelöst werden soll. red

. Bürgermeister Pascal Rambaud (CDU ) möchte sich vor dem Hintergrund der anstehenden Haushaltsberatungen in allen Stadtteilen vor Ort ein Bild machen und hat sich nach der Begehung in Rohrbach diesmal in Hassel über neuralgische Punkte gemacht. Ortsvorsteher Markus Hauck, sein Vertreter Andreas Abel; Sprecher der CDU-Ortsratsfraktion Michael Rinck und die Hassler Stadträtin Christa Strobel (CDU ) begleiteten Rambaud.


Ausgangspunkt war das Sportheim der Sportgemeinde Hassel , dessen Duschtrakt saniert werden soll. Die Finanzierung ist gesichert, nach Information des Ortsvorstehers soll noch dieses Jahr damit begonnen werden. Was noch fehlt, ist eine behindertengerechte Toilette. Hier bietet sich, so Ortsvorsteher Hauck, ein Standort hinter der Eisenberghalle an, der eine Benutzung sowohl von Besuchern der Eisenberghalle als auch den Zuschauern bei Fußballspielen ermöglichen würde. Des Weiteren ist die aus 1970er Jahren stammende Eingangstür der Eisenberghalle in die Jahre gekommen und müsste ersetzt werden", so Markus Hauck.

Auch die Toilettensituation der Eisenbergschule wurde in Augenschein genommen. Die Toiletten, die sich außerhalb des Schulgebäudes befinden, sollen durch Einhausung ins Gebäude mit einbezogen werden. Der jetzige Zustand, bei dem die Kinder zunächst ins Freie müssen, um die Toiletten zu benutzen, ist nicht mehr angemessen.



Die Baumaßnahme ist nach Auskunft von Ortsvorsteher Markus Hauck bereits seit langem beantragt, auch hierfür hat der Stadtrat bereits Gelder zur Verfügung gestellt. Die Stadtverwaltung plane bereits, weiß Hauck zu berichten; wie die Pläne jedoch aussähen, davon hätten Ortsrat und Ortsvorsteher bisher leider noch keine Kenntnis. Der von der Stadtverwaltung angekündigte Termin, diese Arbeiten in den Sommerferien 2016 anzugehen, konnte leider nicht gehalten werden. "Hier wurde vom Ortsrat schon vieles auf den Weg gebracht, jetzt muss die Umsetzung rasch erfolgen", meint Bürgermeister Rambaud.

Seit fast vier Jahren soll laut Hasseler Ortsratsbeschluss in der alten Schulturnhalle eine Bühnenbeleuchtung installiert werden. Auch hier ist die Finanzierung gesichert, ein Leistungsverzeichnis ist erstellt. "Theateraufführungen, Konzerte und Veranstaltungen von Vereinen würden davon profitieren", so Christa Strobel, der dieses Vorhaben am Herzen liegt.

Ein weiteres zukunftsweisendes Projekt steht bereits in den Startlöchern: Neben den schon genehmigten baulichen Veränderungen an der evangelischen Kita interessierte sich Pascal Rambaud für den Stand des geplanten Neubaus der katholischen Kita Herz Jesu. Ein Neubau wurde von Stadt und Kreis befürwortet, befindet sich in der Vorplanungsphase. Der Verwaltungsrat der Pfarrei hat der Stadt drei Vorschläge als Standort für den Neubau vorgeschlagen, von denen die Stadtverwaltung sich für einen entscheiden muss: auf dem Spielplatz, vor dem Pfarrhaus und nach Abriss der alten Kita ein Neubau an diesem Standort. Das Fazit der Kommunalpolitiker: "Egal, wie am Ende die Standortwahl ausfällt: Mit dem Neubau der katholischen Kita und der Erweiterung der evangelischen Kita wird Hassel in Sachen Kinderbetreuung zum Top-Standort."