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Gewerbeansiedlungen in St. Ingbert
DNA-Gelände: Letztes Filetstück verkauft

Blick auf das Drahwerk Nord Areal. Rechts sind die beiden ehemaligen Werkshäuser an der Dudweilerstraße zu sehen, links im Hintergrund ist der Rohbau der IB Lenhardt AG zu erkennen. Bisher wurde nach Angaben der GGE auf dem Filetgrundstück noch das Parken von Pkw geduldet.
Blick auf das Drahwerk Nord Areal. Rechts sind die beiden ehemaligen Werkshäuser an der Dudweilerstraße zu sehen, links im Hintergrund ist der Rohbau der IB Lenhardt AG zu erkennen. Bisher wurde nach Angaben der GGE auf dem Filetgrundstück noch das Parken von Pkw geduldet. FOTO: Thomas Magenreuter
St. Ingbert. Das Drahtwerk-Nord-Areal (DNA) ist komplett vermarktet. Jetzt siedelt sich ein Tochter-Unternehmen von Ursapharm dort an. red

In seiner jüngsten Sitzung hat der Aufsichtsrat der St. Ingberter Gewerbegelände-Entwicklungsgesellschaft (GGE) unter anderem grünes Licht für weitere Grundstücksverkäufe auf dem Drahtwerk Nord Areal (DNA) gegeben. Es ist nun komplett vermarktet. Die beiden bereits dort ansässigen Firmen Preinfalk und IB-Lenhardt AG werden zusätzliche Flächen erwerben. Das ist aus Sicht der GGE erfreulich und zeige die gute Entwicklung beider Unternehmen. Die nahezu unbekannte Firma IB-Lenhardt AG, die derzeit ein fünfstöckiges Gebäude errichtet, hat seit ihrer Gründung 2011 eine steile Entwicklung hinter sich. Sie ist auf dem Gebiet der Zulassung von Funkprodukten tätig und nimmt hier weltweit eine führende Rolle ein, heißt es in einer Pressemitteilung. Alles was funke, brauche eine entsprechende offizielle Zulassung.  Die nun erfolgte Grundstückerweiterung solle diese Position festigen und ausbauen.


Besonders hervorzuheben sei nach Angaben der GGE der Verkauf des sogenannten Filetgrundstückes am Bambus-Kreisel samt den ehemaligen Werkshäusern Dudweilerstraße 16a und 16b an eine Gesellschaft von Dominik Holzer und Gerlando Giarrizzo. Ansiedeln soll sich dort in einem ersten Bauabschnitt ein Tochter-Unternehmen der Firma Ursapharm. Der Pharma-Hersteller mit dem Schwerpunkt Augenmedizin versteht sich als unabhängiges Familienunternehmen mit „Visionen und frischen Ideen“. Nachhaltiges Engagement stehe für Ursapharm an erster Stelle, hieß es in der Mitteilung. Architekt Giarrizzo wird auch hier für die bauliche Umsetzung verantwortlich sein. Für ihn sei es „selbstverständlich, dass an diesem Entree zur Stadt ein repräsentatives Gebäude stehen wird, das sich architektonisch gut einfügt“, wird Giarrizzo in der Pressemitteilung zitiert. Holzer und Giarrizzo betrieben bereits erfolgreiche Gewerbe- und auch Stadtentwicklungsprojekte  für die St. Ingbert. „mit all den positiven Aspekten, die daraus resultieren“, heißt es weiter.  „Es ist ein großer Glückfall für eine Stadt, wenn es Personen gibt, die sich mit ihrer Stadt identifizieren, sich zu ihr bekennen und es zu derartigen Investitionen kommt. Hier spreche ich meinen großen Dank für dieses herausragende Engagement aus“, betont der GGE-Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Magenreuter (CDU). In seinen Dank schloß Magenreuter sowohl den Aufsichtsrat mit seinen gefassten Beschlüssen, das Personal der GGE,das die aktuellen Verkäufe „erneut zügig zum Abschluss bringen wird“, als auch dier städtischen Wirtschaftsförderung ein, die für die GGE unterstützend tätig ist.