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Die EU-Fonds werden jetzt in St. Ingbert kontrolliert

In diesem Gebäude hinter dem St. Ingberter Finanzamt ist die Kontrollstelle für EU-Fonds untergebracht. Foto: Schetting
In diesem Gebäude hinter dem St. Ingberter Finanzamt ist die Kontrollstelle für EU-Fonds untergebracht. Foto: Schetting FOTO: Schetting
St Ingbert. . Die Kontrollstelle für EU-Fonds (KEUF) als Außenstelle des saarländischen Ministeriums für Finanzen und Europa ist seit kurzem in St. Ingbert angesiedelt (wir berichteten). Die Kontrollstelle, die im Rahmen der Reformen im Bereich des Finanzministeriums von Saarbrücken in ein Hintergebäude des St. schet

Ingberter Finanzamtes in der Rentamtstraße verlagert worden ist, haben kürzlich der zuständige Minister Stephan Toscani und sein Staatsekretär Axel Spies besucht. Bei dieser Gelegenheit betonte der Minister, dass es in der Reformdiskussion auch den Vorschlag gab, die kleinen Standorte bei den saarländischen Finanzämtern komplett zu schließen. Das habe er abgelehnt. "Mit dem Erhalt des Servicecenters bleibt für die Bürgerinnen und Bürger die Anlaufstelle des Finanzamtes in St. Ingbert erhalten", sagte Toscani. Mit der Neuansiedlung der KEUF werde der Behördenstandort St. Ingbert und die damit verbundenen Arbeitsplätze vor Ort gesichert. Zudem folge man der Idee, die durch Verschiebungen freiwerdenden, landeseigenen Büros für Behörden zu nutzen, die bisher in angemieteten Büros untergebracht waren. "Mit dieser Strategie bleiben der Standort und die damit verbundenen Arbeitsplätze in St. Ingbert gesichert", meinte Toscani. Dieser kündigte an, dass in den nächsten Monaten noch eine weitere Organisationseinheit des Finanzministeriums von Saarbrücken zum Finanzamt nach St. Ingbert verlagert werden soll. Damit werde der Standort wieder eine ähnliche Größenordnung haben, wie vor der Reform.